Zeitung Heute : „Bitte nicht bluffen“ Was Personaler nervt

-

Boris Kollek, Personalentwickler bei der Deutschen Bahn AG in Berlin, warnt davor, im Vorstellungsgespräch zu bluffen. „Man sollte keine Schlagworte in den Mund nehmen, ohne deren Bedeutung zu kennen. Denn wir fragen auch gerne mal nach.“ Ähnlich verhält es sich mit Sprachkenntnissen. „Jemand schreibt, dass er im Englischen verhandlungssicher ist, aber wenn wir im Gespräch mal kurz in die andere Sprache wechseln, wird gestammelt und gestottert.“ Bei der gern gestellten Frage nach den Hobbys sollte man nicht zu dick auftragen. „Teamsportarten wie Basketball werden gerne erwähnt, um soziale Fähigkeiten hervorzuheben. Wenn das allerdings fünf Jahre zurückliegt, kann man damit nicht punkten.“ Vielen Kandidaten fehle das Wissen um ihren USP (Unique selling point), also die Fähigkeiten, mit denen man sich von der breiten Masse abhebt. Und: „Das Wort Ungeduld können Personaler nicht mehr hören.“ Erwartet würden „authentische Schwächen“. Beim Gehalt sollte man nicht zu hoch pokern. „Das kommt heutzutage nicht so gut.“ kaw

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben