Zeitung Heute : Buchsbäume müssen in Form gebracht werden

Geformte Buchsbäume brauchen mindestens einen Schnitt im Jahr, sonst verlieren sie ihre klare Kontur. Wer Zeit und Lust hat, kann die Pflanzen auch mehrmals schneiden. Dann werden sie besonders kompakt, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn.

Jeder Schnitt veranlasst die Zweige dazu, erneut auszutreiben, mehr Seitentriebe zu bilden und so immer dichter zu werden. Das Gehölz braucht dann aber auch die entsprechende Menge Nährstoff, sonst hat es nicht die Kraft für die ständige Regeneration.

Für den einmaligen Schnitt ist Mitte bis Ende Juli der beste Zeitpunkt, wenn der Frühjahrsaustrieb weitgehend ausgereift ist. Wer mehrfach schneidet, sollte spätestens Ende August das letzte Mal zur Schere greifen. Geschnitten wird nach Möglichkeit an einem bedeckten Tag oder im Schatten. Durch den Schnitt rücken Blätter und Triebteile ans Sonnenlicht, die vorher im Dunkeln waren. Sie müssen Zeit bekommen, sich an die Helligkeit zu gewöhnen, so der Zentralverband. Haben sie diese Möglichkeit nicht, verbrennen sie. Der sonst gleichmäßig dunkelgrüne Strauch wird gelb und braun.

Damit das nicht passiert, wird der Strauch auch nach dem Schnitt ein paar Tage lang vor greller Sonne geschützt. Kleinere Kübel sollten in den Schatten gerückt werden. Schwere Kübel und im Boden wachsende Pflanzen können durch grobes Schattierleinen vor Sonne bewahrt werden. Auch ein Sonnenschirm oder notfalls ein altes Bettlaken können helfen. Verschwindet die Sonne, sollte der Schutz aber wieder entfernt werden, damit die Blätter sich an das Licht gewöhnen können.dpa

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