Zeitung Heute : Bundesbank wirbt für billige Kinderbetreuung

Der Tagesspiegel

Frankfurt/Main (dpa). Hohe Kosten für die Kinderbetreuung dämpfen nach Einschätzung der Bundesbank den finanziellen Anreiz für Berufstätigkeit erheblich. Wenn Eltern aber nur eingeschränkt erwerbstätig sind, müssen sie vor allem vom vierten Lebensjahr ihres Kindes an starke finanzielle Einbußen hinnehmen. Dann fallen Erziehungsgeld und Unterhaltsanspruch der Mutter weg. Ausnahme seien einkommensschwache allein Erziehende, heißt es im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank. Kostengünstige Betreuungsangebote sind nach Ansicht der Bundesbank ein zentraler Schlüssel, um Frauen nach der Geburt ihrer Kinder wieder ins Berufsleben zu integrieren. Außerdem könnten solche Angebote die Entscheidung für Kinder positiv beeinflussen.

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