Zeitung Heute : Cyber-Terroristen attackieren Währungsfonds

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist angeblich in den vergangenen Monaten einer Cyber-Attacke einer ausländischen Regierung zum Opfer gefallen. Dabei sei „eine große Menge“ Daten entfernt worden, meldete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen Kenner der Umstände. Betroffen seien E-Mails und andere Dokumente. Welche Regierung hinter dem Angriff stecken soll, blieb offen. Spekulationen kreisten um eine mögliche Verstrickung Chinas. Die Attacke auf den IWF mit 187 Mitgliedstaaten unterstreicht das rasant wachsende Ausmaß der Cyber-Kriminalität. Das Internetportal gulli.com prangerte unterdessen eine mangelhafte Absicherung von Daten auch bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, an. Es habe sich dabei aber nicht um personenbezogene Daten gehandelt, sagte ein Sprecher der Schufa. Am Donnerstag eröffnet die Bundesregierung in Bonn ein nationales Cyber-Abwehrzentrum. Tsp

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben