Zeitung Heute : Das Internet lŠuft der CD-ROM den Rang ab

HANS-PETER STRICKER

Programmierer nutzen neue Multimedia-Werkzeuge / Macromedia gehšrt zu den Trendsettern Von HANS-PETER STRICKER Nur kurze Zeit war die CD-ROM das bevorzugte Medium, fŸr das Multimedia-Autoren ihre Werke konzipierten, in erster Linie interaktive Lernsoftware und Produktkataloge.Heute sieht es ganz so aus, als kšnnte das Internet der CD-ROM in Sachen Multimedia den Rang ablaufen.Der Grundstein dafŸr ist jedenfalls gelegt: Die wichtigsten Hersteller von Multimedia-Entwicklungswerkzeugen bieten kostenlose Zusatzprogramme (Plug-Ins) an, mit denen ihre Endprodukte, die eigentlichen Multimedia-Anwendungen, auch Ÿbers Internet betrachtet werden kšnnen. Was trocken "Multimedia-AnwendungÒ hei§t, ist eine meist komplexe Mischung aus Text, Grafik, bewegten Bildern und Ton.Im Begriff selbst gar nicht enthalten, aber essentieller Bestandteil einer jeden echten Multimedia-Anwendung, ist ihre InteraktivitŠt, also die Mšglichkeit, mit dem Programm zu kommunizieren und ihm zu sagen, wo es lang gehen soll.Das kann vom simplen Mausklick auf ein Wort oder Symbol bis zur Eingabe von Text reichen. Was einem heute Ÿber das World Wide Web an Multimedia entgegenkommt, verdient freilich den Namen "AnwendungÒ vorerst nur in seltenen FŠllen.Das meiste sind bislang noch Ð das Multi-Medium mu§ erst Fu§ fassen Ð verspielte Clips und Gimmicks.Da rasen Bilder aus der Tiefe des Bildschirms auf den Betrachter zu, Ornamente tanzen und Text gleitet majestŠtisch Ÿber den Monitor.So zum Beispiel auf der BegrŸ§ungsseite des Multimediasoftware-Entwicklers Macromedia (

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