DAS SPIELE ICH : Neue Musik trifft auf Folklore

Musiker verraten, warum ihnen ein Werk am Herzen liegt. Diesmal: Ferenc Gábor, Bratschist .

FOTO:  CHRISTIAN NIELINGER
FOTO:  CHRISTIAN NIELINGER

„Wie klingt Ungarn?“ lautet der Untertitel des Festivals im Konzerthaus Berlin. Werke ungarischer Komponisten wie Bartók, Kodály, Ligeti, Kurtág, Eötvös, die zu den Ikonen der Musikgeschichte zählen, sind oft zu hören. Mit einem gemeinsamen Konzert der Folklore-Gruppe GASZA und dem Neue Musik- Ensemble united berlin wollen wir Komponisten vorstellen, die in Deutschland weniger bekannt sind. Trotzdem: Ligeti darf nicht fehlen! Ohne ihn wäre diese kleine ungarische Retrospektive wie eine moderne Ausstellung ohne Picasso. Auf unserem Programm stehen aber auch Werke von Sándor Veress, Lehrer von Ligeti und Kurtág, sowie Balázs Horváth, einem der interessantesten Komponisten der jüngeren Generation. Besonders freue ich mich auf die Uraufführung der Komposition „Resonanzen“ von Árpád Könczei. Als ich ihn nach einem Stück fragte, in dem Neue Musik und Folkloremusik in Dialog treten, war er sofort begeistert. Beide Ebenen, die bei Kodály und Bartók eng verzahnt waren, scheinen sich in letzter Zeit voneinander entfernt zu haben. Hier kommen nicht nur verschiedene Musikgattungen sondern auch zwei unterschiedliche Musikgruppen zusammen. Eine Weltpremiere in jeder Hinsicht!

Ensemble unitedberlin und GASZA: Konzerthaus Berlin, 20.2., 20 Uhr ( Ltg. Ferenc Gábor)

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