Zeitung Heute : Das war sein Leben

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: Geburt in KleinLuckow (Uckermark) als Sohn eines Seemanns und einer Bauerntochter.

1920 : Beginn einer kaufmännischen Lehre bei einer Anzeigenagentur in Hamburg, wohin die Schmelings 1906 übergesiedelt waren.

1922: Arbeitsbeginn bei einer Düsseldorfer Brunnenbaufirma.

1923 : Versetzung nach Köln.

2. August 1924 : Erster Profiboxkampf gegen Jean Czapp (Düsseldorf).

24. August 1926 : Deutscher Meister im Halbschwergewicht durch K.o. gegen Max Diekmann. Im selben Jahr erste Schauspielversuche im Film „Ein Filmstar wird gesucht“.

19. Juni 1927 : Europameister im Halbschwergewicht durch technischen K.o. gegen Fernand Delarge (Belgien).

4. April 1928 : Wechsel in die Schwergewichtsklasse. Deutscher-Meister-Titel in dieser Klasse nach einem Punktsieg gegen Franz Diener (Berlin).

17. Mai 1928 : Aberkennung aller Titel durch die deutsche Boxsportbehörde wegen verweigerter Titelverteidigung.

23. November 1928 : Profidebüt in den USA in New York gegen Joe Monte (USA) mit K.-o.-Sieg in der 8. Runde.

12. Juni 1930 : Weltmeister im Schwergewicht durch Disqualifikation wegen Tiefschlags in der 4. Runde gegen Jack Sharley (USA) in New York. Von nun an ist Schmeling Weltmeister aller Klassen. Im selben Jahr erscheint seine erste Biografie „Mein Leben – Meine Kämpfe“.

3. Juli 1931: WM-Titelverteidigung durch technischen K.-o.-Sieg gegen Young Stribling (USA).

21. Juni 1932: WM-Titelverlust durch Punktniederlage gegen Jack Sharkey (USA).

6. Juni 1933: Heirat mit der tschechischen Schauspielerin Anny Ondra.

Januar 1934: Zweiter Film „Liebe im Ring“.

19. Juni 1936: Legendärer K.-o.-Sieg in der 12. Runde gegen den als unbesiegbar geltenden Joe Louis (USA) in New York.

22. Juni 1938: WM-Titelkampf gegen Joe Louis in New York/K.-o.-Niederlage nach 2:04 Minuten in der 1. Runde.

1940 : Wehrdienst als Fallschirmjäger

Ostern 1943 : Ausmusterung aus der Wehrmacht, nachdem sich der Fallschirmjäger bei einem Absprung über Kreta Rücken- und Knieverletzungen zuzog. Bis zum Ende des Krieges hilft er, zahlreiche Juden und Regimegegner vor der Deportation zu bewahren.

28. September 1947 : Comeback gegen Werner Volmer (Magdeburg) in Frankfurt a. M. mit K.-o.-Sieg in der 7. Runde.

31. Oktober 1948 : 70. und letzter Profikampf gegen Richard Vogt (Hamburg) in Berlin, der mit einer Niederlage endet. Die stolze Bilanz: 56 Siege, 4 Unentschieden und 10 Niederlagen.

1952: Als Inhaber einer Coca-Cola-Lizenz etabliert er sich als erfolgreicher Unternehmer und gründet die „Getränkevertrieb Hamburg Max Schmeling & Co. KG“.

1967 : Ehrung in den USA mit dem Sport-Oscar.

1971 : Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz.

28. Februar 1987: Tod seiner Ehefrau.

1991: Die Max-Schmeling-Stiftung wird ins Leben gerufen. Aufnahme als erster Deutscher in die „Hall of Fame“, der Ruhmeshalle des Boxsports

14. Dezember 1996 : Persönliche Einweihung der Max-Schmeling-Halle im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg.

2. Februar 2005 : Im Alter von 99 Jahren stirbt Max Schmeling in seinem Haus im niedersächsischen Hollenstedt. dpa,ddp

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