Zeitung Heute : Das zahlt sich aus

Der Handel quer über den Atlantik blüht

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Nur Frankreich kauft und verkauft mehr Waren und Dienstleistungen von und nach Deutschland als die USA. Im Jahr 2001 betrugen die Einfuhren aus den USA knapp 46 Milliarden Euro, die deutschen Exporte summierten sich auf 67,8 Milliarden Euro – Tendenz seit Jahren steigend. Insgesamt produzierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2001 Waren und Dienstleistungen für das Ausland im Wert von 638 Milliarden Euro – somit lag der amerikanische Anteil bei über zehn Prozent. Umgekehrt kann Deutschland für die Vereinigten Staaten keine vergleichbare Stellung einnehmen. Die wichtigsten Handelspartner der USA sind Kanada, Mexiko und Japan.

Auch bei den Investitionen können beide Länder nicht aufeinander verzichten. Etwa 57 Prozent der deutschen Direktinvestitionen im Ausland von derzeit knapp 190 Milliarden USDollar gehen in die USA. Deutschland steht für amerikanische Investoren sogar auf Platz eins. Und von deren 50 Milliarden Euro werden etwa zehn Prozent in die neuen Bundesländer ausgegeben, womit die Amerikaner dort größter Auslandsinvestor sind.

Urlaub machen Amerikaner ebenfalls gerne in Deutschland: 5,05 Millionen Übernachtungen von US-Bürgern wurden im Jahr 2001 gezählt. Übertroffen wurden sie nur von den Niederländern mit 5,5 Millionen Übernachtungen. lha

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