Zeitung Heute : Der Friedhof der West-Gemeinde

Der Tagesspiegel

Der Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am Scholzplatz in Charlottenburg wurde 1953 angelegt. Anlass war die Spaltung der Jüdischen Gemeinde in eine Ost- und eine West-Gemeinde. Seit 1960 erinnert auf dem Friedhof am Scholzplatz ein Gedenkstein an die durch das NS-Regime ermordeten Juden. Das Mahnmal ist aus Steinen der zerstörten Synagoge in der Fasanenstraße errichtet. Auf dem Friedhof haben bisher rund 5000 Menschen die letzte Ruhe gefunden. Zu den prominenten Toten gehören der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Heinz Galinski, der TV-Entertainer Hans Rosenthal, die Künstlerin Lotti Huber und der Jüdische Gemeindekantor Estrongo Nachama. dpa

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