Zeitung Heute : Der Rechner als Statussymbol

Wie ein Computer sieht das Gerät eigentlich nicht aus, aber Macintosh-Computer waren schon immer anders hshApple hatte Geburtstag.Schon eine Weile aus der Pubertät heraus, wurde der Kulthersteller 20 Jahre alt und machte sich selbst ein Geschenk: den "20th anniversary Mac".Dahinter verbirgt sich ein Konzept, mit dem PC-Hersteller Apple nicht nur das oft gehörte Versprechen nach Symbiose von Fernseher, Hifi-Anlage und Rechner einlösen, sondern zusätzlich Maßstäbe im Design setzen will. Anders als bei IBM-kompatiblen Rechnern mußten Apple-User sich zwar nie mit dem nachträglichen Einbau von Soundkarte oder Modem abmühen ­ alles bereits ab Werk vorhanden.Doch bei den verwendeten Komponenten für den Geburtstags-Mac ließ Apple sich nicht lumpen: ein PowerPC Prozessor mit 250 MHz-Prozessor, 32 MB Arbeitsspeicher, 2GB Festplatte, CD-ROM-Laufwerk und Modem, TV- und Radio-Tuner und Soundkarte.Das Design steht im Vordergrund.Um das Gehäuses flach zu halten, wurde das CD-ROM-Laufwerk senkrecht eingebaut.Für die Handablage an der Tastatur wurde Leder verwendet ­ italienisches.Würdig auch das Soundsystem: es stammt von der US-Firma Bose.Neben zwei länglichen Lautsprechern an beiden Seiten des LCD-Monitors, die für ausreichend Höhen sorgen, wird eine separate Bass-Einheit, ein sogenannter Subwoofer, mitgeliefert.So ausgerüstet dient der Mac zugleich als Fernseher und als Stereoanlage mit ausgezeichnetem Sound.Einfach eine CD einlegen, zurücklehnen, genießen: der etwa 12 000 Mark teure Computer ist viel zu schade zum Arbeiten und ein Muß für Design-Freaks.Für sie gibt es mehr Informationen unter

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