Zeitung Heute : Der Sender funktioniert den Castor-Transport in einen "Todeszug"-Thriller um

M.B.

An immer gewaltigeren Szenarien findet Pro 7 Gefallen. Fußballstadien und Bohrinseln standen in den eigenproduzierten Thrillern bereits kurz vor der Sprengung durch Schurkenhand. Die heutige Produktion "Der Todeszug" (20 Uhr 15) spielt mit der Möglichkeit eines weiteren Infernos: Unbekannte bringen einen Zug in ihre Gewalt, der einen "Castor"-Behälter mit radioaktivem Abfall transportiert. Die Entführer rasen auf Berlin zu und drohen das Behältnis dort mittels speziellen Sprengstoffs explodieren zu lassen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Neben Geld verlangt der Kopf der Bande, Paul (Frank Röth), die Veröffentlichung einer ominösen Studie, die gravierende Mängel der Castoren belegen soll. Dass es sich nicht um idealistische Atomkraftgegner handelt, wird schnell klar. Die grimmige Einsatzleiterin Nadja (Claudia Michelsen) rätselt nicht nur über die Motive der Entführer, sondern auch über das undurchsichtige Spiel des Innenministers und des AKW-Vertreters. Zudem erfährt sie durch ihren Ex-Freund Martin (Jörg Schüttauf), dass ihre gemeinsame Tochter (Denise Zich), die zur Demonstration wollte, der Bande als Geisel dient. Martin wagt den Alleingang . . . Buch und Regie: Jörg Lühdorff.

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