Zeitung Heute : Der verlorene Horizont

Einer findet ein paar heile Gläser. Ein Kind hat einen Albtraum. Das Kriegsgerät ist zerstört. Geschichten aus Sri Lanka, einem Land mit vager Zukunft

Axel Vornbäumen[Colombo]

Zwei Tage vor Heiligabend hat Ragik seinem Sohn eine gescheuert. Der kleine Ruzain hatte schlecht geträumt in der Nacht und am anderen Morgen seine Eltern ständig damit genervt, dass das Meer möglicherweise über die gewaltige Festungsmauer spülen würde, die das alte Fort von Galle umgibt. Er habe Angst, nörgelte der fünfjährige Ruzain, er wolle weg.

Dem Vater erschien das absurd genug, um seinem Sohn schließlich irgendwann rüde über den Mund zu fahren. Das Wasser solle über die Festungsmauer kommen? Was für ein Quatsch! Von der Mauerkrone bis zum Meeresspiegel sind es gut und gerne zwölf Meter, eine imposante Trutzburg steht da, am Südwestzipfel Sri Lankas, seit dem 17. Jahrhundert schon; die Holländer haben seinerzeit ganze Arbeit geleistet. Und Ragiks Haus liegt auch noch am oberen Ende der Church Street, in unmittelbarer Mauernähe. Wenn er vor irgendwas im Leben sicher sei, dachte Ragik noch, dann vor dem Meer.

Zwei Tage nach Heiligabend war das Meer da.

In Panik war die neunköpfige Familie geflohen, Ragik, seine Frau, seine Mutter, die beiden Kinder, seine Schwestern. Drei Tage später erst trauten sie sich zurück, alle unversehrt. Nun steht Ragik auf der kleinen Veranda vor seinem Haus, und seine linke Hand ruht stolz auf der Schulter seines Sohnes. Er hat die Geschichte von Ruzains Traum kurz vor unserem Abschied erzählt, eher beiläufig, fast schüchtern. Es gibt keinen Grund, sie nicht zu glauben.

Dies ist eine Momentaufnahme aus Sri Lanka, einem in seiner Seele zutiefst verwundeten Land. Sie kommt zu früh, um zu prognostizieren, ob die Wunde jemals ganz verheilen wird. Wahrscheinlich ist das nicht, denn die Wunde ist zu groß. Die Narben aber, die entstehen werden, tragen schon einen Namen: Twelve-twentysix – 12/26. Es ist der Tag, an dem die Welle kam, der 26. Dezember, es ist Sri Lankas 11. September: über 30000 Tote, über 15000 Verletzte, über 830000 Obdachlose – zudem, selbst zwei Wochen danach: immer noch fast 4000 Vermisste. Im Uhrzeigersinn hatte der Tsunami den Rand des Inselstaates abgefressen.

Es kann also kein Fehler sein, ein paar fantastische Geschichten zu erzählen, so, wie sie in diesen Tagen auf Sri Lanka erzählt werden – auch, ja auch, um nicht irre zu werden über all dem Leid, das zu besichtigen ist.

Die Geschichte von Amilia Kaushalya etwa, den wir in der Trümmerwüste von Paraliya treffen, jenem Ort, von dem schon am Tag nach der Katastrophe die Schreckensbilder in alle Welt gesendet wurden, weil hier, keine 100 Meter Luftlinie von seinem Haus entfernt, der Zug nach Galle von den Gleisen gerissen wurde. In der Mittagshitze liegt immer noch ein süßlicher Verwesungsgeruch über dieser Gegend, und es fällt schwer zu glauben, dass mit den 1200 geborgenen Leichen tatsächlich schon alle Toten in der Umgebung gefunden sein sollen.

Amilia Kaushalya macht eine Kokosnuss auf, etwas anderes kann er seinen Gästen nicht mehr anbieten. Auf dem Gelände hat irgendwo mal sein Haus gestanden, genau auszumachen ist das nicht. Nur die Palmen haben in dieser Region der Gewalt des Wassers getrotzt. Und vielleicht nimmt uns der junge Mann die Kokosnuss, nachdem wir sie ausgetrunken haben, auch deshalb so behutsam aus der Hand und sucht mit großer Sorgfalt für sie nach einem Platz in all den Trümmern, weil es die Palmen waren, die hier, in Paraliya, wenigstens einige vor dem Tod gerettet haben.

Amilia Kaushalya war nur wegen eines Zufalls nicht zu Hause. Er musste noch mal zum Markt. Er hat die Tragödie nicht gesehen. Hat nicht gesehen, wie sich die Menschen nach der ersten, schwächeren Welle in ihren roten Waggons, die kurz vor der Station Telwatta zum Stehen gekommen waren, sicher wähnten. Wie sie telefonierten mit ihren Handys, hat nicht gesehen, wie nur wenige den Zug verließen, wie manche gar, die zunächst auf die umstehenden Bäume geklettert waren, nach und nach ebenfalls Zuflucht in den Waggons suchten – bis dann die zweite, verheerende Welle kam und alles mit sich fortriss. Fast 30 Minuten sollen nach Angaben von Überlebenden zwischen den beiden Wellen vergangen sein – 30 Minuten, das ist viel Zeit, und normalerweise ist das mindestens die Verspätung, die der Zug, der von Colombo aus in den Süden der Insel fährt, an dieser Stelle schon hat. An Twelve-twentysix war er fast pünktlich.

Der Tsunami war wie ein gefräßiges Monster. Er hat nicht nur alles an sich gerissen. Er hat es auch wieder in Brocken ausgekotzt: Kühlschränke, Kleidung, Dachziegel, Fahrräder, alles, alles hat er zu einem einzigen Brei aus Schutt verwandelt, zu einer nun vor sich hin rottenden Masse. Dort, wo die Welle mit voller Wucht kam, blieben nur die massivsten Häuser und Hotels stehen – und die Buddha-Statuen, auch sie aus Beton gegossen. An manchen Stellen entlang der Küste ist der Streifen der Verwüstung, der schon kurz hinter Colombo beginnt und dort die Hütten von Illegalen weggespült hat, mehrere 100 Meter breit. Fischerboote wurden aufs Land geworfen, Busse weggeschwemmt, Brücken niedergerissen. Mit den schweren Granitfelsen, die mancherorts zu Wellenbrechern aufgetürmt sind, hat der Tsunami gespielt wie mit Bocciakugeln. Doch Amilia Kaushalya hat trotzdem angefangen zu suchen – und das, was er gefunden hat, lässt ihn lächeln: Es sind ein paar Gläser aus seinem Haushalt, nur wenige Meter von dort entfernt, wo einst sein Wohnzimmer war, voll mit Sand, aber heil. „Das ist schon unglaublich“, sagt der junge Mann fassungslos, „ausgerechnet die Gläser.“ Mehr hat er nicht. Die Gläser. Die Kokosnüsse.

Twelve-twentysix. Man wird die Zeit neu einteilen in Sri Lanka – in ein Davor und ein Danach. Und vielleicht ist der Friedhof von Mulliyawalla einer jener Plätze, die man besucht haben sollte in diesen Tagen, weil es später einmal heißen wird, dass an Orten wie diesem die neue Zeit ihren Anfang genommen hat. Mulliyawalla, hoch oben im Nordosten Sri Lankas, ist so etwas wie ein Wallfahrtsort für die „Tamil Tigers“, die Rebellenorganisation LTTE. Tausende von gefallenen LTTE- Kadern liegen hier nebeneinander. In streng ausgerichteten Grabreihen hat man sie, versehen mit poetischen Kämpfernamen, nach militärischer Hierarchie begraben, auch Selbstmordattentäter sind darunter. Es wird viel gefegt zwischen den Gräbern von Mulliyawalla, und auch sonst wird das Andenken der Gefallenen gepflegt. Einmal im Jahr, immer am 27. November, ist Heldengedenktag, Tausende von Angehörigen werden dann zu einer feierlichen Zeremonie herangekarrt. An den übrigen Tagen des Jahres dürfen die Eltern der gefallenen „Tiger“ kostenlos den Bus benutzen. Die LTTE ist da generös.

Nun ist plötzlich viel Leben in Mulliyawalla, denn die LTTE koordiniert unter anderem von diesem Friedhof aus die Verteilung der Hilfsgüter für die vom Tsunami betroffene Küstenregion um Mullaitivu. Nur wenige Meter, bevor die ersten Grabreihen beginnen, stapeln sich Trinkwasserflaschen in einem provisorisch eingerichteten Warenlager. Der Eingang zum Friedhof ist notorisch verstopft durch immer neue ankommende Lastwagen, die von internationalen Hilfsorganisationen gemietet worden sind. Komitees werden gebildet, „Task Forces“, bestückt mit LTTE-Kadern und Vertretern von Regierungsseite.

Es ist ein vorsichtiges, manchmal noch etwas ungelenkt wirkendes Nebeneinander der Vertreter der einstigen Bürgerkriegsparteien, die nun aus der Not geboren mit den aus der halben Welt angereisten Helfern zusammenarbeiten müssen – und sei es nur, indem sie sich gemeinsam über ein Stück Papier beugen, auf dem in fremder Sprache wieder einmal die Ladung verzeichnet ist, die irgendeine Hilfsorganisation ins Land gebracht hat. Doch man arbeitet zusammen, so, wie man hier oben an der Küste vor Mullaitivu auch gemeinsam die Leichen vom Strand eingesammelt und in Massengräbern im Dschungel bestattet hat, in den Tagen nach Twelve-twentysix.

Sri Lankas Seele – wird sie möglicherweise von innen heraus heilen können, oder kommt die Therapie vornehmlich von außen? Schon kurz nach der Katastrophe hatte Sri Lankas Präsidentin Chandrika Bandaranaike Kumaratunga der Nation ins Gewissen geredet, dass man einem Desaster von diesem Ausmaß nicht als Singhalese, Moslem oder Tamile begegnen könne, sondern nur gemeinsam. Eine internationale – darf man noch sagen? – Solidaritätswelle nie gekannten Ausmaßes rollt seitdem auf das Land zu. So viel Geld wird in den nächsten Wochen im Land erwartet, dass die Rupie in den vergangenen Tagen bereits sieben Prozent gegenüber dem Dollar zugelegt hat. Die Marines sind da, die Russen, indische Ärzte und norwegische Aufbauhelfer, aus Deutschland das Technische Hilfswerk, die Welthungerhilfe, natürlich das Rote Kreuz, die Liste ist endlos, es ist ein Kaleidoskop der internationalen Solidarität. UN-Generalsekretär Kofi Annan hat, erschüttert von den Bildern aus dem Süden und dem Osten der Insel, seine Anteilnahme bekundet, US-Außenminister Colin Powell auch, Weltbankpräsident James Wolfensohn ebenfalls. Morgen wird auch Joschka Fischer hier sein. Die Worte werden sich ähneln.

Keine Frage: Das Sri Lanka der Neuzeit wird nicht allein sein beim Wiederaufbau. So groß sind mittlerweile die geweckten Erwartungen, dass im Leitartikel der in Colombo erscheinenden „Daily News“ sogar schon über einen zweiten Marshallplan räsoniert wird – Deutschland, so heißt es, sei nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich auch aus der Asche zu einem der stärksten Staaten der Welt aufgestiegen.

Doch wie sieht es innen aus, in einem Land, das zwar 30000 Menschen in den Fluten, aber fast doppelt so viele in einem zwei Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieg verloren hat? Seit dem Tsunami diskutiert die politische Klasse des Landes, wie viele Chancen die Krise wohl birgt, um das von den Kämpfen gebeutelte Land nachhaltig zu befrieden. Nicht jeder ist optimistisch. „Die Zerstörung durch den Tsunami hat die ethnischen Spannungen nicht beseitigt und auch nicht die Angst und das immer noch herrschende Misstrauen zwischen den Bevölkerungsgruppen“, sagt Laksiri Fernando, Professor an der Universität von Colombo. Allerdings, so der Wissenschaftler, habe der Tsunami auch militärische Anlagen auf beiden Seiten zerstört. In absehbarer Zukunft habe deshalb weder die LTTE noch die Regierungsarmee die Kraft, den auf tönernen Füßen stehenden Waffenstillstand zu brechen. Wenigstens das.

Neben dem Heldenfriedhof von Mulliyawalla, in einer Schule, hat die LTTE all jene untergebracht, die sich irgendwie retten konnten an Twelve-twentysix. Die meisten warten, sie werden die Schule schon in den nächsten Tagen räumen müssen, weil auch hier der Unterricht wieder beginnen soll. Es ist noch nicht klar, wohin sie gebracht werden, eigentlich sollen sie für den Übergang in Zelten auf dem Sportgelände vor der Schule wohnen – doch es gibt nirgendwo mehr Zelte in Sri Lankas Norden. Wie in anderen Flüchtlingslagern im Norden der Insel herrscht auch in diesem Camp eine erstaunliche, irgendwo zwischen Apathie und Disziplin angesiedelte Stille. Nur wenige haben sich aufgemacht, die drei, vier Kilometer zum Strand hinunterzugehen nach Mullaitivu, dort, wo die Welle ihre Häuser mit als Erstes weggespült hat, ein paar Minuten früher noch als im Süden der Insel.

Die, die zurückgekommen sind an den Ort der Verwüstung, stochern verzweifelt auf der Suche nach ihren Habseligkeiten im Unrat herum. Es geht in solchen Momenten viel durch die Sprachbarriere verloren, aber einen Begriff davon, wie verstört die Menschen immer noch sind, fast zwei Wochen nach der Katastrophe, bekommt man schon. Und manchmal, ja, manchmal ist es auch gut so, dass wir nicht alles verstehen; die Geschichte der jungen Mutter etwa, die uns, begleitet von der immer und immer gleichen Handbewegung, schildert, wie sie ihre Kinder in den Fluten hat festhalten wollen und es doch nicht geschafft hat und die uns ihre Schrammen am Bein zeigt und, wie zum Beweis, nun ein paar Zettel hinhält, auf denen dokumentiert ist, dass auch sie selbst zwei Tage im Krankenhaus war.

Wir treffen dort auch Kandhavanam und Anthonipilla, zwei Fischer, die nicht mehr fischen wollen, aber irgendwann wieder werden fischen müssen, weil sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht haben. Kandhavanam hat seine beiden Kinder verloren in der Welle, 12 und 14 Jahre waren sie alt. Dabei waren die beiden Mädchen sogar schneller als er, aber sie sind in die falsche Richtung geflüchtet, nach rechts, wo nichts war, worauf sie hätten klettern können, und nicht nach links, so wie er. Kandhavanam steht mit dem Rücken zum Meer. Er will das Meer nicht mehr sehen, das an diesem Tag donnernd an den kilometerlangen Palmenstrand rollt, am liebsten nie mehr. Er isst auch keinen Fisch mehr. Niemand isst mehr Fisch, hier oben im Norden Sri Lankas. Die Fischereiindustrie ist in den Katastrophengebieten fast vollständig zusammengebrochen, dort, wo noch Boote intakt sind, fährt dennoch niemand hinaus. Aus Angst und auch, weil es die örtlichen Autoritäten verboten haben. Es fehlen die Kühlhäuser.

In der Trümmerlandschaft von Mullaitivu schlägt Anthonipilla vor, eine Mauer zu bauen, einen Sichtschutz zum Meer, das zum Feind geworden ist seit Twelve-twentysix. Es soll mehr ein Schutz der Seele denn des Körpers sein. Für den Rest, so sagt er, sorge schon die LTTE. Er habe gehört, dass man schon bald ein Frühwarnsystem für Mullaitivu einrichten werde. Und dann, so Anthonipilla, könne man im Radio hören, wann die nächste große Welle kommt. Anthonipilla und Kandhavanam wollen auf jeden Fall zurückkehren.

Sicher ist das nicht, und wenn, dann wird es möglicherweise nicht legal sein. „Die Frage der Rücksiedlung“, ahnt Harsha Navarathne, der Vorsitzende der Hilfsorganisation Sewa Lanka, „wird das größte politische Problem der nächsten Jahre.“ Die Regierung in Colombo diskutiert bereits Pläne, entlang der Küstenlinie eine rote Linie zu markieren. In den ersten 100 Metern nach der Wasserlinie sollen keine Neubauten mehr erlaubt sein. Doch Tausende und Abertausende haben sich schon in der Vergangenheit illegal in Meeresnähe angesiedelt, ihre armseligen Hütten knickten größtenteils schon während der ersten Welle ein. „Sie werden wiederkommen“, glaubt Udeni Irol Dias, der ebenfalls für Sewa Lanka arbeitet und wenig Hoffnung hat, dass dieses Mal die richtigen Lehren aus der Naturkatastrophe gezogen werden. „Dabei“, sagt Udeni, „gaben die Leute ihr Leben wegen Fehlplanungen.“

Das mag wohl sein, doch nach einer Woche an Sri Lankas zertrümmertem Rand will einen der Gedanke nicht mehr verlassen, dass an diesem 26. Dezember 2004, morgens so gegen 9 Uhr 30, Fehlplanungen hin oder her, die Natur zu mächtig gewesen ist für den Menschen. Ein paar verdammte Minuten nur.

An unserem letzten Tag lernen wir noch Leela Seeli kennen. Vor Twelve- twentysix hatte sie einen kleinen Kunstgewerbeladen, direkt an der Küstenstraße in Weligama, weit unten im Süden Sri Lankas. Die Geschäftsfrau ist beliebt in dem Ort, 15 Angestellte fertigten Batiktücher und Spitzendecken. Leela Seeli hat ihren Mann in der Welle verloren. Sie sah mit an, wie ihn die Flut davonriss. Sie selbst konnte ins Innere der Insel flüchten. Doch als sie zurückkam zu ihrem Haus, hatten Plünderer schon den gesamten Schmuck aus ihrem Laden geraubt. Wie es weitergehen soll, weiß sie nicht, es fehlt ihr das Geld, um noch einmal von vorne anzufangen.

Gunasiri Dias, unser Fahrer, hatte uns zu Leela Seeli gebracht, eine alte Gewohnheit, noch aus der Zeit vor der Welle. Er und seine Familie haben den Tsunami unversehrt überstanden, aber zwei seiner Schwager kamen ums Leben. Nun hat er schlagartig für 21 Familienmitglieder zu sorgen. Als wir aus dem Laden von Leela Seeli treten, ist Gunasiri Dias erschüttert. „Wir alle“, flüstert er, „haben schwere Lasten zu tragen.“ Ja, so kann man das wohl sagen.

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