Zeitung Heute : Der Zeichentrick

Wir haben immer weniger Zeit für Bücher. Aber ist das wirklich so schlimm? / Von Wolfgang Michal

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Vorsicht, Lesen schadet Ihrer Gesundheit! Ihre Augen fangen an zu tränen, die Nackenmuskulatur versteift sich, der Kopf schmerzt, Ihr Rücken tut weh – Sie atmen zu flach. Außerdem sind Sie unausgeschlafen. Die Lektüre hat Sie wieder so mitgenommen, dass Sie daran denken, Ihr Leben ändern zu müssen. Auf dem Weg ins Büro wären Sie beinahe überfahren worden, und Herrn Meier von nebenan haben Sie auch nicht gegrüßt.

„Lesen“, sagt der Neurobiologe Ernst Pöppel, „ist eine der unnatürlichsten Tätigkeiten überhaupt.“ Denn „unser Gehirn ist für das Lesen nicht gebaut. Wer liest“, so der Psychiater und Philosoph Manfred Spitzer, „missbraucht seinen Wahrnehmungsapparat für eine nicht artgerechte Tätigkeit.“ Wer liest, entzieht sich der Welt.

Aber wie kommen wir überhaupt dazu, aus winzigen Zeichenreihen – dem Buchstabengeflecht, das wir Text nennen – irgendeinen Sinn zu entnehmen? Es ging doch Millionen Jahre ohne.

Der Neurophysiologe OttoJoachim Grüsser vermutet den Ursprung unserer heutigen Kulturtechnik im Spurenlesen des homo habilis. Der Jäger der Frühzeit musste, um zu überleben, in der Lage sein, frische Spuren rasch und effizient zu deuten. Er musste anhand bestimmter Zeichen erkennen, wie groß und wie alt ein Tier war, wohin und wie schnell es lief. Er schloss also von einem Teil, der Fährte, auf das ganze Geschehen. Lesen, sagt Grüsser, sei die kulturelle Adaption dieser pars-pro-toto-Funktion.

Doch erst seit etwa 700 Jahren kann man von Lesen im heutigen Sinne sprechen. Im 14. und 15. Jahrhundert fand jener epochale Umbruch statt, den der Philosoph Ivan Illich als den entscheidenden Schritt „vom aufgezeichneten Reden zum Aufzeichnen des Denkens“ bezeichnet. Man las nicht mehr laut, wie bis dahin üblich, sondern stumm – mit dem Auge. Dieser Sinneswandel, vom Hören eines Textes zum Sehen, war nach Meinung des Sprachwissenschaftlers Erich Schön „die Voraussetzung für Überblick, kognitives Verstehen, kritische Distanz“. Nun war es möglich, über einem Text zu brüten, ihn zu analysieren und zu begreifen.

Auch die Hirnforscher bestätigen, dass sich im stummen Lesen mehr ausdrückt als nur eine Technik. „Mit dem Lesen“, sagt Ernst Pöppel, „beginnt eine neue Kultur des Denkens“: der Mensch verlässt die nach außen gerichtete Kommunikation, um einen Text mit allen Fasern seines Herzens zu bedenken.

Auf diesem Lese-Verständnis basiert auch die vielzitierte PISA-Studie, die „die Lesekompetenz“ von 180000 15-Jährigen in 32 Staaten miteinander verglich – und Deutschland auf einen blamablen 21. Platz verwies. Das Dramatische an den Ergebnissen war aber nicht, dass deutsche Schüler schlechter lasen als andere, das Dramatische war, dass sie schlechter denken konnten. Sie kapierten die gestellten Aufgaben oft nicht. Jeder fünfte scheiterte bereits an den simpelsten Texten.

Gelesen wurden im PISA-Test Romane, Zeitungsartikel, Diagramme, Bilder, Karten, Tabellen, Formulare, Anzeigen und Graphiken. Die Schüler mussten die Inhalte wiedergeben, selbstständig interpretieren und bewerten. Wer einmal vor einem Fahrkartenautomaten in einer fremden Stadt gestanden hat, wird wissen, was ich meine. Die Orientierung in einer Welt, die aus Schlagzeilen, Türschildern, Speisekarten, Displays, Werbeslogans, Verpackungsaufschriften, Rechnungen und Antragsformularen besteht, erfordert ein ähnlich hohes Abstraktionsvermögen wie das Spurenlesen, wenn der Jäger aus der Tiefe, Größe und Eigenart eines Fußabdrucks eine hochkomplexe Geschichte erschließt. Die Lesekompetenz, die in der PISA-Studie ermittelt wurde, beschreibt also nicht weniger als die intellektuelle Potenz eines Landes.

Die Schlüsselkompetenz

Diese enorme Aufwertung des Lesens – von der Hilfstechnik zur „Schlüsselkompetenz“ moderner Gesellschaften – zeitigt Folgen: Die Sorge der Eltern wächst, ihre Kinder könnten die Spuren des modernen Lebens schon bald nicht mehr lesen. Vor allem wächst der Druck auf die Lehrer. Sie sollen den Kindern die verlangte Schlüsselkompetenz möglichst schnell, möglichst früh und möglichst reibungslos beibringen. Sie sollen den Umbruch zur Wissensgesellschaft für uns alle bewältigen. Aber ist die Schule überhaupt noch geeignet dafür?

Zahlreiche empirische Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass die Schule den Kindern die Freude am Lesen eher austreibt als beibringt. Die Methoden des Lesenlernens befinden sich in Auflösung, die oft sterilen Inhalte der Lesebücher jagen keinen Gameboy-versierten Erstklässler mehr hinter dem Ofen hervor, und der Literaturunterricht quält die 15-Jährigen auch heute noch am liebsten mit Theodor Storms „Der Schimmelreiter“ und Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“.

Der Buchforscher Kurt Franz, der 1999 die Privatlektüre von 4107 Schülern mit dem Lese- und Literaturunterricht von 632 Deutschlehrern verglich, stellte fest, dass sich Erzieher und Erzogene nur noch wenig zu sagen haben. Die Frage, ob sie jemals ein vom Lehrer empfohlenes Buch gelesen hätten, beantworteten 75 Prozent der Achtklässler mit „Noch nie“!

Andere Studien sprechen von einem regelrechten „Leseknick“ im Alter von zwölf oder 13 Jahren. Und der PISA-Test hat ermittelt, dass in keinem anderen Land so lustlos gelesen wird wie in Deutschland.

Das Problem, sagt der Erziehungswissenschaftler Hans Brügelmann, besteht darin, dass das Lesenlernen noch immer als anstrengende Einübung in ein notwendiges Übel verstanden wird, nicht als Einüben ins Denken überhaupt. „Wir bimsen den Kindern ein, ordokravieh so schnell wie möglich richtig zu schreiben, dabei ist das Richtigschreiben von Orthographie für das Erlernen des Schreibens und Lesens völlig unwichtig.“

Lesen lerne man nämlich am besten durch produktive Schreibanarchie. Die Kinder sollten schon in der ersten Schulstunde zu schreiben beginnen, ohne ihre Krakeleien auch nur annähernd lesen zu können. Die Ergebnisse würden in Kleingruppen verglichen, besprochen und mittels immer neuer Versuche schrittweise der Norm angenähert. Wichtig in diesem Prozess sei, was die Kinder denken, welche oft erstaunlichen Begründungen sie dafür finden, diesen und nicht jenen Weg zur eigenen Schrift beschritten zu haben. Der Lehrer solle lediglich beobachten, Tipps geben, Material zur Verfügung stellen und für ein gutes Unterrichtsklima sorgen. Dass die Kinder in dieser Selber-Mach-Schule die Technik des Lesens und Schreibens erlernen, hält Brügelmann für einen angenehmen Nebeneffekt. Meist seien die Schüler so vertieft ins Denken, dass ihnen gar nicht bewusst werde, wie mühelos sie Lesen gelernt hätten.

Die Konzentration auf den individuellen Lernfortschritt orientiert sich dabei an der vorschulischen Lebenswelt. Viele Kinder haben zum Zeitpunkt ihrer Einschulung bereits drei Jahre Medienerfahrung hinter sich, von den Teletubbies bis zur Sendung mit der Maus. Ihre Fähigkeiten zu sprechen und zu schreiben unterscheiden sich extrem: Während die einen bereits fließend lesen, sind die anderen noch nicht einmal in der Lage, sich verständlich zu artikulieren. Ein einheitlicher Frontal-Unterricht, der jede Woche eine bestimmte Lesebuchseite durchnimmt, wäre für den Lernwillen solcher Kinder tödlich.

Doch selbst wenn Hans Brügelmanns „offener Unterricht“ Wirklichkeit würde, hätten die Lesemedien noch immer einen schweren Stand gegen die Attraktivität der audiovisuellen Medien. Eine im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführte Befragung zu den Lesegewohnheiten der Bundesbürger belegt dies: Während die tägliche Nutzung von Radio, Fernsehen, Video und Musik-CDs die 6,5-Stunden-Marke inzwischen überschreitet, liegt der Aufwand für das tägliche Lesen von Büchern, Zeitungen und Web-Seiten bei einer knappen Stunde. In einer ähnlichen Studie der Stiftung Lesen und des Spiegel- Verlags besetzt das Fernsehen bereits mehr als die Hälfte unserer gesamten Freizeit. Die Zeitungs- und Buchlektüre dagegen nimmt ab, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Für das Bücherlesen opfern wir täglich noch 15 Minuten.

Die Wortproduzenten sind alarmiert. Aus Sorge um die ausbleibende Kundschaft haben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Zeitungshäuser und Verlage die Leseförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erkannt: vor allem in den Kindergärten, in den Elternhäusern und öffentlichen Bibliotheken müsse mehr getan werden.

Die Stiftung Lesen, eine 1988 von Bertelsmann initiierte Einrichtung, hat eine regelrechte Lese-Kampagne entfesselt: Sie versorgt Schulen und Kindergärten kostenlos mit gut gefüllten Zeitschriftenkisten, betreibt ein Vorlesemobil, fördert ehrenamtliche Vorlesepaten, unterstützt Kindergarten-Trainingsprogramme zur Förderung der Sprachentwicklung, stattet Kinderarztpraxen mit Wartezimmer-Lektüre aus, organisiert Lesetouren von Schriftstellern und gestaltet jedes Jahr im April den Welttag des Buches – gesponsert von der Deutschen Bahn, Mitsubishi, Random House und ZDF.

Doch manchmal ist es zu viel des Guten. Dann wird Lesen zum Event hochgejubelt, vom Literarischen Quartett bis zur feierlichen Inauguration der Harry Potter-Bände. Braucht es diesen werbe-pädagogischen Kick? Müssen wir zum Lesen getragen werden? Ist ein Bücher liebendes Elternhaus unerlässlich?

Teilhabe an der Welt

Nicht unbedingt. Meine Eltern waren – wie es in der Fachsprache heißt – illiterat. Mein Vater, ein kluger Handwerker, las so gut wie nie ein Buch. Unsere heimische Lesekultur bestand darin, dass meine Eltern sich alle drei Monate redlich bemühten, zwei interessante Bücher aus dem Katalog des Bertelsmann-Buchclubs auszuwählen, die dann in der Wohnzimmervitrine verschwanden. Trotzdem verbrachte ich fast meine gesamte Freizeit in der Stadtbücherei. Dort hockte ich mit meinem besten Freund, der später Bibliothekar wurde, zwischen den Regalen und las, was ich in die Finger bekam. Mir passte die Welt nicht, wie sie war, also hatte ich ein starkes Motiv, an neue Informationen zu kommen.

Ohne Interesse, das bestätigen die Leseforscher, bildet sich keine Leselust. Interesse (von lat. inter esse = dabei sein) heißt mitreden können, heißt Teilhabe an der Welt. Als mein Sohn Jan im Alter von neun Jahren Angst vor Milzbrand bekam, weil er in einer Tiersendung schreckliche Bilder gesehen hatte, griff er zum ersten Mal in seinem Leben zum Lexikon. Jetzt liegt es nachts neben seinem Kopfkissen.

Umgekehrt gilt: Wer nicht mitreden kann, wer resigniert, liest auch nicht. Nicht nur die berühmte PISA-Studie hat bestätigt, dass die unteren Schichten, die in der Wissensgesellschaft immer weniger zu sagen haben, aus der Lesekultur desertieren. In Deutschland ist die Buchflucht so ausgeprägt, dass bisweilen von einer Klassen-Gesellschaft gesprochen wird: Hier eine schlanke Elite hochgebildeter, einkommensstarker Vielleser (28 Prozent), dort ein breites Kontingent schlecht ausgebildeter, sozial schwacher Kaum- und Wenigleser (45 Prozent).

Doch vielleicht ist es mit dem Lesen bald ganz vorbei.

Die Buchhistoriker geben zu, dass die Lesekultur, wie wir sie verstehen, eng an die Geschichte des Bildungsbürgertums gebunden ist – beginnend mit Luthers Reformation. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten Zeitungen, mit der Durchsetzung der Schulpflicht und der Integration der Arbeiterbildungsvereine war der Höhepunkt dieser Lesekultur um 1900 erreicht. Seither herrscht Stagnation auf hohem Niveau, mit leichter, sich verstärkender Tendenz zum Sinkflug, seit das Fernsehen zum neuen Leitmedium aufstieg.

Als Vorboten der heutigen „Lesekrise“ gelten die in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts auftauchenden Kulturpessimisten. Von Marshall McLuhans „Die Gutenberg-Galaxis. Das Ende des Buchzeitalters“ (1962) über Neil Postmans „Wir amüsieren uns zu Tode“ (1985) bis hin zu Barry Sanders „Der Verlust der Sprachkultur“ (1995) zieht sich eine Spur des Abgesangs durch die Titel. Der Tenor der Klagen ist ähnlich: das Fernsehen – und inzwischen der Computer – lasse die seelischen Innenräume der Menschen verkümmern, das Träumen ebenso wie die Fantasie. Die Nachhaltigkeit des Leseakts weiche einem passiven Beglotzen der Mattscheibe. Gefragt sei das funktionelle Lesen im World Wide Web, das dem Mitfühlen und Staunen, dem Verknüpfen der Informationen mit der eigenen Erfahrung, also der emotionalen Seite des Lesens, keinen Platz mehr einräume. Laufen wir Gefahr, unsere Fähigkeit zum Spurenlesen zu verlieren?

Es gibt Anzeichen dafür: Während das Lesen belletristischer Texte zurückgeht, und Natur- und Landschaftsbeschreibungen allergrößte Abneigung hervorrufen, nimmt das reine Informationslesen zu – ohne dass eine Zunahme an Wissen damit verbunden wäre. Beim Fernsehquiz „Wer wird Millionär?“ oder beim Lösen von Kreuzworträtseln sind Wissen und Verstehen längst entkoppelt. Man rät eine Antwort und hofft, dass sie passt. Man erkennt noch die Spur, aber man kann sie nicht mehr verfolgen. Der Zusammenhang zwischen dem Teil und dem Ganzen ist nicht mehr präsent.

Neuer Schläfenlappen fürs Hirn

Ja, es scheint, die Lesekultur beginnt, sich selbst aufzugeben: Die meisten Verlage schenken Neuabonnenten Fernsehapparate, DVD-Player oder Kaffeemaschinen. Öffentliche Büchereien locken potenzielle Jungleser mit ihrem Video- und Hörbuchangebot. Und auch die klare Frontstellung gegen das „verrohende und verblödende“ Fernsehen, welche die Buchmarktforschung noch bis Ende der siebziger Jahre pflegte, hat sich in Luft aufgelöst – seit die Verlage, die jene Buchmarktforschung finanzieren, an TV-Sendern beteiligt sind. Nun heißt es, alle Medien lebten grundsätzlich in friedlicher Koexistenz. Lesen werde weder vom Fernsehkonsum noch vom Computergebrauch verdrängt. Im Gegenteil: Die Nutzung des Internets beweise, dass der Leser dabei sei, seinen alten Spitzenplatz zurückzuerobern.

Doch dieser Leser ist nicht mehr der alte.

Der Typus des Internetlesers, so das Online-Magazin Telepolis, bilde das genaue Gegenstück zum klassischen Bücherwurm. Der netzorientierte Leser „scannt“ die Texte in Windeseile. Er ist ein Überflieger und Querleser, der den hermeneutischen Bedeutungsreichtum von Texten für so überflüssig hält wie ausführliche Naturbeschreibungen. Sein sprunghaftes, nicht-lineares Lesen, das dem Zappen des Fernsehzuschauers vergleichbar ist, verträgt nur Häppchen. Er vergisst Texte so schnell, wie er sie sich aneignet. Und er verlässt sie – bisweilen mitten im Satz.

Dieser Typus treibt viele Lehrer in die Verzweiflung. Sie beklagen die Unfähigkeit ihrer Schüler, sich auf ein Thema zu konzentrieren, sich anzustrengen, gar etwas auswendig zu lernen. Der Typus des Internetlesers hat sein körpereigenes Speichermedium Gehirn einfach ausgelagert: er brennt erforderliches Wissen nicht mehr in seine empfindlichen Nervenbahnen, sondern auf die Rohlinge wiederbeschreibbarer CDs. Ja, er empfindet es als arrogant, die Maßstäbe der Lesekultur des 19.Jahrhunderts an die Online-Leser des 21.Jahrhunderts anzulegen.

Wohlwollende unter den Leseforschern erkennen darin eine Emanzipation. Im Internetsurfer sehen sie den aufgeklärten, eigensinnigen Leser der Zukunft, den Patchwork-Leser, der fünf Bücher gleichzeitig scannt, während er ein stummes Fernsehbild als Untermalung, CD-Musik als Hintergrundrauschen und den Cursor seines Computers als Spielzeug benötigt. Für diesen Typus ist Konzentrationsschwäche ein lebenserhaltendes Programm, weil er die Festplatte seines Gehirns nicht mit Datenmüll überfrachten oder zum Absturz bringen will.

Allerdings darf man das Lesen von Websites nicht gleichsetzen mit dem Lesen in seiner bildungsbürgerlichen Idealform. Es ist daher vorstellbar, dass unsere textlastige Kultur eines Tages wieder auf Normalmaß zurückgefahren wird. Futurologen wittern ja bereits ein zweites orales Zeitalter, in das wir uns zwischen sprachgesteuerten Computern und lautgebenden Kühlschränken munter hineinbrabbeln. Vielleicht werden wir eines Tages Gedanken lesen können wie die Pre-Cog-Mutanten in Steven Spielbergs Science-Fiction-Thriller „Minority Report“. Unser Gehirn könnte einen weiteren Schläfenlappen ausbilden, der unsere Wahrnehmung revolutioniert. Flexibel genug ist es, denn es hat sich, wie wir wissen, auch mit dem völlig unmenschlichen Schriftlese-Programm arrangiert.

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