Zeitung Heute : Deutsche Patente im Internet abrufbar

Die rund 100 000 neuesten deutschen Patente sind ab sofort im weltweiten Computernetz Internet abrufbar.Anfang kommenden Jahres werden sogar der gesamte europäische Patentbestand und große Teile der weltweiten Patente gebührenfrei abfragbar sein, kündigten der Präsident des Europäischen Patentamtes, Ingo Kober, und der Präsident des Deutschen Patentamtes, Norbert Haugg, am Mittwoch in Jena an.Insgesamt handele es sich um 30 Millionen Patentdokumente, die dann über das Espacenet seiner Behörde jederzeit zur Verfügung stehen würden, sagte Kober.Das Netz sollen vor allem Universitäten sowie kleinen und mittleren Unternehmen nutzen.Ein Drittel aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben werde Schätzungen zufolge bislang für Doppel- und Parallelentwicklungen verschwendet.Das Europäische Patentamt erwarte durch das neue Informationsangebot neben Einspareffekten eine Beschleunigung des technischen Fortschritts und die Schaffung von Arbeitsplätzen."80 Prozent des technischen Wissens der Menschheit sind in Patenten dokumentiert", sagte Kober.Laien sollten dennoch nicht allein aufgrund einer Internet-Abfrage Investitionsentscheidungen treffen, sondern wie bisher Patentprüfer und Patentanwälte konsultieren, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen, rieten Kober und Haugg.

Die rund 100 000 neuesten deutschen Patente sind ab sofort im weltweiten Computernetz Internet abrufbar.Anfang kommenden Jahres werden sogar der gesamte europäische Patentbestand und große Teile der weltweiten Patente gebührenfrei abfragbar sein, kündigten der Präsident des Europäischen Patentamtes, Ingo Kober, und der Präsident des Deutschen Patentamtes, Norbert Haugg, am Mittwoch in Jena an.Insgesamt handele es sich um 30 Millionen Patentdokumente, die dann über das Espacenet seiner Behörde jederzeit zur Verfügung stehen würden, sagte Kober.Das Netz sollen vor allem Universitäten sowie kleinen und mittleren Unternehmen nutzen.Ein Drittel aller Forschungs- und Entwicklungsausgaben werde Schätzungen zufolge bislang für Doppel- und Parallelentwicklungen verschwendet.Das Europäische Patentamt erwarte durch das neue Informationsangebot neben Einspareffekten eine Beschleunigung des technischen Fortschritts und die Schaffung von Arbeitsplätzen."80 Prozent des technischen Wissens der Menschheit sind in Patenten dokumentiert", sagte Kober.Laien sollten dennoch nicht allein aufgrund einer Internet-Abfrage Investitionsentscheidungen treffen, sondern wie bisher Patentprüfer und Patentanwälte konsultieren, bevor sie eine Investitionsentscheidung treffen, rieten Kober und Haugg.

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