Zeitung Heute : Diamanten für lupenreine Oberflächen

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Kleine Speziallinsen für Fotohandys oder optische Computermäuse: Ihre Oberfläche ist oft nicht gleichmäßig poliert, sondern der Radius ändert sich in wenigen Zehntausendsteln eines Millimeters. Solche asphärischen Linsen ließen sich bislang kaum herstellen. Der Grund: Früher musste man sie mit Pech polieren. Das Pech schmirgelte alle Unterschiede in der Krümmung ab. „Wir setzen Diamanten ein, um die Gussformen für die Linsen zu bearbeiten“, erklärt Produktionsforscher Ulrich Doll. „Die Rauhigkeit der Oberfläche ist kleiner als zehn Millionstel Millimeter. Mit dem Diamanten bearbeiten wir die Gussform in einem Arbeitsgang.“ Die Form wird in einer Spritzgießmaschine eingesetzt, mit der die Kunststofflinsen zu Tausenden produziert werden. HS

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