Zeitung Heute : Die do´ s and don´ ts beim Job-Interview Ganz wichtig: Authentisch sein

-

Joachim Schledt, Leiter Human Resources beim Düsseldorfer Zeitarbeitsunternehmen DIS AG, kennt die Regeln, nach denen Personalentscheider das Auftreten eines Kandidaten im Vorstellungsgespräch beurteilen:

Das sollten Sie tun: Adäquate Kleidung: Das tragen, was Sie auch im Rahmen Ihrer Tätigkeit an einem normalen Arbeitstag anziehen würden. Namen der Gesprächspartner merken und diese namentlich ansprechen. Vertiefende Fragen zur Tätigkeit, zum Unternehmen und zur Branche stellen. Bei der Frage nach Schwächen nicht Lapidares wie „Ungeduld“ nennen. Eine eigenen Meinung haben und diese diplomatisch vertreten, andere Meinungen akzeptieren. Sehr wichtig: Natürlich und authentisch sein, nur dann erkennt der Personaler, ob der Job zu Ihnen passt. Ehrlich sein: Gute Personaler haben ein Gespür für Unwahrheiten. Nicht übertreiben und nicht untertreiben mit der eigenen Leistungsfähigkeit, Kompetenz und Erfahrung. Feedback über den Gesprächsverlauf einholen. Wenn Sie nach dem Gespräch noch Interesse an dem Job haben, dies per Mail, Brief oder Telefonat mitteilen und sich für das Gespräch bedanken.

Das sollten Sie besser lassen: Nicht vorbereitet sein: keine Infos über das Unternehmen haben. Die Branche nicht kennen. Zu spät kommen, bei Verspätung nicht von unterwegs anrufen. Negatives Feedback unwirsch abtun. Angeben, aufschneiden. Schlecht über vorherigen Arbeitgeber oder Kollegen reden. Gehalt zu früh – oder gar nicht ansprechen. Manche scheuen sich sehr vor der Gehaltsfrage, wo doch fast jeder wegen des Geldes arbeiten geht! Ja-aber-Formulierungen, Besserwisserei. Partner/in oder Elternteil zum Gespräch mitbringen.rch

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben