Zeitung Heute : Die "Enthüllungen" der Monika Vogts

Eine Demission von Bundestrainer Berti Vogts ist zwar nach Telefonaten zwischen dem Fußballehrer und seinem Vorgesetzten, Egidius Braun, vom Tisch, aber offenbar hatte der seit acht Jahren als Bundestrainer amtierende Weltmeister von 1974 zwischenzeitlich doch Rücktrittsgedanken.Dies enthüllt seine Ehefrau Monika in ihrer WM-Kolumne in der "Welt am Sonntag", wo es heißt: "Wieder steht die Überlegung im Raum: weitermachen oder aufhören."

Dabei wird ein Dialog zwischen ihr und ihrem Mann nach dem WM-Aus wiedergegeben."Das war unser bestes Spiel! Wir waren auf dem richtigen Weg", wird ein Berti Vogts zitiert, der aber augenscheinlich starke Zweifel an der Leistungsstärke seiner künftigen Nationalmannschaft hegte."Ich habe keinen Libero, keinen Spielgestalter", werden die Gedanken des Bundestrainers in der Kolumne wiedergegeben.

Dabei bestärkte Monika Vogts ihren Gatten, weiterzumachen: "Aber du hast Ideen, eine Schublade voller Konzepte, und du bist niemand, der alles hinwirft." So erklärte sich der Europameister-Coach Anfang dieser Woche in einem weiteren Telefonat mit Braun bereit, sich der Herausforderung Neuaufbau der Nationalmannschaft zu stellen.

Braun sieht in ihm jedenfalls noch den richtigen Bundestrainer."Ich arbeite mit Berti Vogts schon viele Jahre zusammen und halte ihn für geeignet, den fälligen Umbau der Nationalmannschaft vorzunehmen." sid

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