DIE GASTROKRITIK : Köstlichkeiten des Orients

Das Restaurant Assala bietet arabische Spezialitäten und authentisches Flair

Daniela Martens

Von Daniela Martens

Pop-Art trifft 1001 Nacht: Im Assala an der Dahlmannstraße ist der Orient besonders farbenprächtig. Neben den Wänden in Orange und hellem Oliv strahlt es aus indirekt beleuchteten Nischen in Gelb und Neongrün. Arabesken und Friese zieren die Wände, und in den Nischen hängen Messinglampen mit rot-blauem Glas.

Manchem Gast mag das etwas zu grell sein. Andere stört das wenig, erinnert es doch an Restaurants in arabischen Ländern. Und auch die Gäste im Assala, das vor allem libanesische Spezialitäten serviert, sorgen für authentisches Flair: Der Kellner spricht mit vielen Arabisch. Größere Gruppen sitzen hier, Familien etwa, und bedienen sich von bunten Platten in der Mitte des Tisches. Auf den Vorspeisenplatten (ab 11, 50 für zwei Personen) finden sich zum Beispiel Samubusek Teigtaschen, wahlweise mit Fleisch oder Gemüse gefüllt. Besonders zu empfehlen ist das Babaganugh: Auberginenpüree mit Sesamsauce (auch als Einzelportion für 3, 50 Euro).

Eine der Spezialitäten des Assala ist das Biryani, ein Gericht aus den Golfstaaten: Basmatireis mit Nüssen und Rosinen, dazu Gemüse (8 Euro), Hähnchenfleisch (8, 50 Euro) oder Lamm (9, 50 Euro). Das schmeckt nicht nur gut, die Portionen des Gerichts sind für eine Person fast schon zu üppig. Die Rechnung kommt in einem arabischen Schatzkästlein, dazu gibt es Tee.

Beim Verlassen des Restaurant blickt man sich noch einmal um und sieht, dass die Wand neben dem Tresen mit arabischen Schriftzeichen bemalt ist: Ein Gedicht des Chefs, verrät der Kellner, über die Vielfalt der arabischen Staaten. Die hat man aber schon längst entdeckt – auf den Tellern. Auch, wenn man kein Arabisch versteht.

— Dahlmannstr. 27, Tel.: 450 861 88, Mo. bis Do. 12-24 Uhr, Fr. 15-1 Uhr, Sa. 12-1 Uhr, So. 10-24 Uhr

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