Zeitung Heute : Die Grenzen in der Online-Welt verschwinden

HANS-PETER STRICKER

Die großen Dienste T-Online, AOL und CompuServe öffnen sich weiter dem InternetVON HANS-PETER STRICKERZwischen vier und fünf Millionen Bundesbürger, so ergaben jüngste Umfragen, haben mittlerweile einen Zugang zum Internet.Weit mehr als die Hälfte von ihnen, das ergibt einfaches Nachrechnen, haben diesen Zugang über einen Online-Dienst.Zusammen bringen es die drei großen Online-Dienste Deutschlands (T-Online, AOL-Bertelsmann und CompuServe) nämlich auf fast drei Millionen Kunden.Alle drei bieten ­ inzwischen selbstverständlich ­ einen Internet-Zugang an, und von allen dreien ist zu erfahren, daß das Surfen im Internet zu den Hauptbeschäftigungen ihrer Kunden zählt. Damit haben sich die Verhältnisse in den letzten Jahren umgekehrt.Bis vor nicht allzu langer Zeit stellten Wissenschaftler und Computerfreaks an den Hochschulen die Hauptnutzergruppe des weltumspannenden Datennetzes dar.Immerhin kommen in den Benutzerstatistiken die Studenten, die über ihre Universität im Internet surfen, noch immer an zweiter Stelle, gefolgt von einer eher kleinen Schar Aufrechter, die über einen reinen, meist lokalen Internet-Provider ins Netz gehen. Gewandelt hat sich auch das Benutzerverhalten innerhalb der Online-Dienste, zu deren Angeboten die Öffnung ins Internet bis vor kurzem ja überhaupt nicht gehörte.So ein Online-Dienst war ein mehr oder weniger abgeschlossener Mikrokosmos mit eigener Datenübertragungstechnik, eigener Benutzeroberfläche und eigenen Inhalten.

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