Zeitung Heute : Die Laterne des Herrn in Budapest

Osteuropa ist mit "Okraina" ("Die Vorstadt") vertreten, einem von dem preisgekrönten russischen Drehbuchautor Petr Lutsik in Schwarzweiß gedrehten Drama mit Anklängen an den klassischen film noir.Lutsiks Regiedebüt erzählt die Geschichte des Kleinbauern Phillip Safronov, der das Land, das seit Generationen seiner Familie gehörte, an eine mysteriöse Gruppe von Börsenspekulanten verloren hat.Im Dorf organisiert er zusammen mit den anderen Bauern eine Privatmiliz, um die Verschwörung aufzudecken und persönliche Rache zu nehmen.Als sie den Verantwortlichen in einem Moskauer Büro zur Rede stellen, kommt es zum dramatischen Finale.

Aus Ungarn kommt "Nekem lampast adott kezembe az ur Pesten" ("Die Laterne des Herrn in Budapest"), ein skurriler Episodenfilm des Drehbuchautors und Regisseurs Miklós Janscó.Kapa und Pepe sind Totengräber oder zwei Ganoven, oder Banker, Rechtsanwälte, Neureiche, oder bankrotte Unternehmer, oder vielleicht Boß und Handlanger einer Terrorororganisation.Auf alle Fälle sind sie unverwüstlich.Ebenso wie die beiden älteren Herren, der Autor und der Regisseur, die ihre Rollen selber spielen.Obwohl ihre Namen auf einer Liste stehen und sie deshalb erschossen werden, lassen sie sich davon nicht weiter stören.

"Okraina": Zoopalast, 14.Februar, 16 Uhr.Delphi, 14.Februar, 19 Uhr.Arsenal, 15.Februar, 10 Uhr.Akad.d.Künste, 16.Februar, 17 Uhr.Babylon, 18.Februar, 21 Uhr.

"Nekem...": Delphi, 17.Februar, 16.30 Uhr.Arsenal, 18.Februar, 22 Uhr 30.Zoopalast, 19.Februar, 11 Uhr.Akad.d.Künste, 19.Februar, 19.30 Uhr.Babylon, 20.Februar, 21 Uhr.

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