Zeitung Heute : Die Machos von Kamerun

Fündig geworden bei der Suche nach Filmen aus Afrika ist man mit Abderrahmane Sissakos "La vie sur terre" ("Das Leben auf Erden"), den die Forumsleitung "einen der schönsten Filme des Festivals" nennt.Er beschreibt die Rückkehr eines jungen Mannes in das Dorf seiner Kindheit.Sissakos persönlich geprägter Film-Essay verbindet die Reflexion über Gegenwart und Zukunft Afrikas mit einem Portrait seiner Heimat.

Härter geht Jean Marie Téno mit seinem Land um: "Chef!", der in der Video-Reihe gezeigt wird, beschäftigt sich mit dem Männlichkeitskult in Kamerun und entwickelt daraus seine Kritik an politischen und gesellschaftlichen Strukturen des Landes.

Posthum zeigt das Forum "La petite vendeuse de soleil".Das Portrait einer Zeitungsverkäuferin ist der letzte Film des im Sommer verstorbenen Djibril Diop Mambety aus Senegal, einem der berühmtesten Regisseure Afrikas.

"La vie sur terre": Akad.d.Künste, 12.Februar, 12 Uhr.Zoopalast, 18.Februar, 18.30 Uhr.Delphi, 20.Februar, 14 Uhr.Arsenal, 21.Februar, 20 Uhr.

"Chef!": Arsenal, 13.Februar, 17.30 Uhr und 24 Uhr.Babylon, 16.Februar, 19 Uhr.

"La petite vendeuse de soleil": Akad.d.Künste, 12.Februar, 12 Uhr.Zoopalast, 18.Februar, 18.30 Uhr.Delphi, 20.Februar, 14 Uhr.Arsenal, 21.Februar, 20 Uhr.

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