Zeitung Heute : Die Surfer-Typen

Die Auswahl eines geeigneten Preismodells ist von der Nutzungsdauer des Internets abhängig.Neueinsteiger können sich an den Nutzungsgewohnheiten bei anderen Medien orientieren.Einige Provider haben mehrere Tarife im Angebot.Der Wenig-Surfer ist nur selten für längere Recherchen im Internet.Für das Abrufen und Verschicken von E-Mails ist er nur kurze Zeit online.Vier bis fünf Stunden Online-Zeit pro Monat reichen ihm aus.Für den Wenigsurfer kommen Preismodelle mit geringer oder gar keiner Grundgebühr in Betracht.Zehn Mark Grundgebühr inklusive fünf Freistunden können ein Anhaltspunkt sein.Werden die Freistunden überschritten, wird für jede Stunde einzeln abgerechnet.Zu beachten ist, daß die Stundenpreise nicht zu hoch sind (günstig sind ein bis zwei Mark) und daß nach Sekunden oder Minuten abgerechnet wird.Der Standard-Surfer nutzt das Internet regelmäßig als Informationsquelle und Kommunikationsmittel.Fünfzehn bis zwanzig Stunden ist er im Monat online.Für den Standard-Surfer lohnt sich meist schon ein Pauschaltarif, es sei denn, die Nutzungszeiten schwanken von Monat zu Monat sehr stark.Dann könnte ein zeitabhängiger Tarif günstiger sein.Der Viel-Surfer läßt sich kaum von seinem Bildschirm losreißen.Er durchstreift das World Wide Web, unterhält sich in Chat-Räumen oder durchstöbert Newsgroups.Der Viel-Surfer ist mehr als 20 Stunden im Netz.Für Viel-Surfer, die den eigenen Geldbeutel im Auge haben, kommt nur ein Pauschaltarif in Frage.Günstige Pauschaltarife liegen bei 20 bis 30 Mark pro Monat.

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