Zeitung Heute : Die "Telebörse" präsentiert sich ab heute als Medienpaket

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Neue Konkurrenz im Segment der Wirtschaftspresse: Ab heute liegt die "Telebörse" aus der Verlagsgruppe Handelsblatt an den Kiosken. Das "Magazin für die neue Anleger-Intelligenz" erscheint jeden Donnerstag mit einer Auflage von 100 000 Stück und kostet 4,80 Mark. Nicht zufällig trägt es denselben Titel wie die n-tv-Sendung aus dem gemeinsamen Mutterhaus: Mit dem etablierten Namen soll dem Newcomer der Start erleichtert werden. Künftig präsentiert sich die "Telebörse" als eng verschnürtes Medienpaket aus Sendung, Zeitschrift und Online-Auftritt. N-tv-Moderatoren schreiben für das Heft, unter www.teleboerse-online.de können aktuelle Börsendaten abgerufen werden. Und während die Sendung schnelle Informationen liefern soll, ist im Wochenmagazin Platz für Analysen und Hintergrundberichte. Um eine Kannibalisierung im eigenen Hause Handelsblatt zu verhindern, muss sich das Magazin jedoch zur "Wirtschaftswoche" abgrenzen. Dazu sagt "Telebörse"-Chefredakteur Roland Tichy: "Wir sind ein reines Anlegermagazin, schreiben aber nicht für Börsen-Profis". Vor allem bei jungen Lesern gebe es eine enorme Nachfrage. Acht Prozent der Deutschen besitzen Aktien, bei den 18-Jährigen sind es sogar 20 Prozent. "Die Deutschen wandeln sich von der Middle-Class zur Money-Class", kommentiert Tichy. Und die Money-Class braucht Money-Infos.

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