Zeitung Heute : Die Vertreibung aus dem Gelobten Land

Bevor geräumt wird: Wie sich jüdische Siedler an ihr Stück Boden im Gazastreifen klammern. Ein Bericht von Fanatismus und Angst

Christine-Felice Röhrs[Gaza]

Wie immer waren die Kinder früh morgens aufs Dach geklettert, um nach den Wellen zu sehen. Wie immer wollten sie surfen vor der Schule. An diesem Morgen hörten sie statt des Meeres ein tiefes Brummen. Sie legten die Hände über die Augen, gegen die Sonne. Über die glitzernde See kamen Dutzende Boote. Männer mit Bärten saßen darin, sie hatten Gewehre dabei. Sie kamen für den Kampf um die Stadt.

Yamit, die Sandstadt am Strand unter Palmen, Yamit, das Paradies. Sieben Jahre lang hatten ein paar hundert Menschen hier gelebt und sich eine Heimat aufgebaut. Dann schließt Israel Frieden mit Ägypten. Es ist das Jahr 1982. Der Preis für den Frieden ist der Sinai. Er wird zurückgegeben. Soldaten kommen, um zu räumen.

Yamit in Trümmern, Yamit, das Trauma. Es gibt viele schreckliche Geschichten über die Menschen aus Yamit nach der Räumung; es gibt sogar wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit den Auswirkungen beschäftigen. Ein überdurchschnittlicher Anteil an Krankheiten, Selbstmorden, Scheidungen. Viele, die nach Israel eingewandert sind, haben schon einmal eine Heimat verloren. Auch das Gelobte Land dann wieder aufgeben zu müssen, das ist für diese Menschen mehr als nur das Ergebnis von Politik. Es hat das Potenzial, sie zu Fanatikern zu machen. Das ist es, was man als Erstes verstehen muss, weil die ganze Geschichte sonst nur absurd erscheint für Mitteleuropäer: dieses Festhalten am Land.

Am 17.August werden 60000 Polizisten, Soldaten und andere Helfer 8000Menschen von einem schmalen Streifen Land an der Küste Israels herunter eskortieren. Ein paar tausend Menschen müssen umziehen – ein lächerlicher Krisenherd, könnte man meinen, aber ganz Israel regt sich schon seit Monaten auf: Das Land ist entzweit.

Die einen sagen: Raus aus Gaza mit den Siedlern – eine Ecke weniger, an der Israelis und Palästinenser sich blutig schürfen, vielleicht sogar ein Schritt Richtung Frieden. Die anderen lesen aus der Bibel vor. Buch Josua 15, Vers 47. Da steht, sagen sie, dass dieses Land den Juden gehört. Wie könne Israel das aufgeben? Es geht nicht mehr um den Kampf von Juden gegen Araber, es geht um Juden gegen Juden. Staatspräsident Katsav sagt: „Die Räumung wird traumatisch sein für die Nation, viel schmerzlicher als der Abzug vom Sinai 1982.“

Ein Sommertag 2005, eine kleine Siedlung ganz im Norden des Gazastreifens, Elei Sinai heißt sie. Avi Farhan holt vorsichtig die Fahne aus einer Tüte, ein schwerer, sauber gefalteter Packen Stoff, weiß, blauer Davidstern. Die Fahne hing über Farhans Haus in Yamit, vor 23 Jahren. Farhan hatte damals die Soldaten, die sein Haus leer räumten, gebeten, sich zu entfernen. Dann hatte er die Fahne in einer kleinen Zeremonie vom Dach geholt und um die Schultern gelegt. Danach begann er einen Protestmarsch nach Jerusalem, für den er berühmt wurde. Zwei Wochen brauchten er und seine Fahne. Anfangs waren nur drei Leute hinter ihm, zum Schluss waren es Tausende.

Farhan trägt Shorts und ein T-Shirt, auf dem steht: Mein Haus steht in Elei Sinai. Er sitzt unter dem Feigenbaum im Garten, das Käppi der religiösen Juden schief in die grauen Locken gedrückt, es ist sonnig, der Blick reicht bis zum Strand. Aus dem Haus dringt der Duft nach Essen, Farhans Frau kocht für den Schabbat. Sie hat noch nicht mal angefangen zu packen, und sie wird das auch nicht tun. Das Spielzeug der Enkel liegt auf dem Wohnzimmerteppich verstreut wie immer. Wenn in 17 Tagen die Soldaten kommen, werden sie darüber stolpern.

Noch einmal, sagt Farhan, gibt er sein Haus nicht freiwillig auf.

Ende 2003 hatte Ariel Scharon entschieden, die Siedlungen im Gazastreifen aufzulösen. Er war der Erste, der es gewagt hat, den Siedlern etwas wegzunehmen. Alle Regierungen seit 1967 hatten Israelis ermuntert, sich dort niederzulassen, und darüber sind die Siedler zu einer Macht im Staat geworden. Sie seien die „Frontline of defense“, die vorderste Verteidigungslinie gegen die arabischen Massen, das hat man ihnen hier oft genug gesagt, vor allem Scharon; im Museum der Siedlung Kfar Darom haben sie sein Zitat auf eine Endlosschleife gelegt.

Aber nun ist die Grenze erreicht. Gaza ist zu teuer geworden. Finanziell zu teuer: Mehr als neun Milliarden Euro hat Israel bisher hier reingepumpt, vor allem für Maßnahmen, die die Siedler schützen sollen. Und auch menschlich zu teuer: Hunderte sind in den vergangenen Jahrzehnten hier gestorben. Und vielleicht wird es noch mehr Opfer geben. Seit Wochen reisen radikale Siedler von der Westbank in den Südwesten und infiltrieren den Gazastreifen, sie wollen sich der Räumung widersetzen, so, wie sie 1982 übers Meer gefahren waren, um gegen die Räumung von Yamit zu kämpfen.

An diesem Morgen bringen sie Pinchas zur Polizei. Er soll verhört werden. Pinchas ist 14. Er hat ein fröhliches Jungengesicht und blondes Haar, er trägt eine dunkelblaue Hose, ein T-Shirt und eine kleine runde Brille – in einer Teenieserie wäre er der Nette von nebenan. Vielleicht war er es, der geschossen hat.

Pinchas ist alleine im Gazastreifen. Vor ein paar Wochen hatte er den Eltern in der Westbanksiedlung Elkana auf Wiedersehen gesagt und sich einer Gruppe von Extremisten angeschlossen, die nach Gaza gezogen war, in ein Hotel, um sich dort wie in einer Festung einzubunkern. Eines Abends war er dann mit einigen Männern an den Strand gegangen und hatte Streit angefangen. Es waren Palästinenser dort. Sie waren unbewaffnet und friedlich, sagen israelische Behörden später. Ein Siedler zog eine Pistole. Die anderen nahmen ihre Gürtel aus den Schlaufen. Zum Schluss lagen die vier Palästinenser bewegungslos auf dem Sand. Einer mit einer Kugel im Körper, die anderen mit Wunden an Kopf und Rücken, die von Gürtelschnallen herrührten.

Pinchas hat wohl nicht geschossen, er hat wohl „nur“ zugeschlagen. Aber er ist minderjährig, deshalb darf er nach einer Stunde wieder gehen. Er kommt aus dem Polizeigebäude, er hält zwei Finger hoch, als Siegeszeichen, die Befragung hat ihn sichtlich gar nicht geschreckt, Itamar Ben-Gwir, der ihn gebracht hat, der Siedlerführer, telefoniert und grinst dabei.

Itamar Ben-Gwir. Dass er hier auftaucht, macht den Behörden Sorgen. Er ist einer der Gefährlichsten in der Siedlerbewegung. In den vergangenen Tagen ist er mindestens zwei Mal verhaftet worden, insgesamt so oft, dass er es kaum noch zählen könne, das sagt er oft und gerne. Ben-Gwir war einmal ein Anführer der militanten Kach-Organisation, die in Israel mittlerweile verboten ist. Alle Araber raus aus Israel, das wollen die Kach- Leute, außerdem eine jüdische Theokratie und die Wiederherstellung des biblischen Landes. Die Siedlergesellschaft ist bunt. Einige hier kämpfen nur für ihr Haus, aber für Ben-Gwir ist das eine Glaubensfrage. Es sind Leute wie er, die in der Lage wären, Waffen hereinzuschmuggeln. Die den Siedlerabzug zum Bruderkrieg machen könnten.

In den Gazastreifen zu fahren ist, wie ein anderes Land zu betreten. Kurz vor den Checkpoints ist die Erde noch weit und grün, Kibbuz-Bauern kultivieren Sonnenblumen, Weizen, Obst und Gemüse. Hinter den Checkpoints wird es wüst. Joachim Paul, Unicef-Chef in Gaza-Stadt, nennt dieses Land „Wahnsinn“. 7000Siedler nutzen 30 Prozent der Fläche, sagt er – und für 1,35 Millionen Palästinenser bleibe der zerschnittene Rest. Die Palästinensersiedlungen sind elend. Graue Dörfer aus Müll, nie vollendete Rohbauten, Gerippe bloß, gleichwohl bewohnt. Dazwischen: holprige Pisten, sandige Brachen, alles wie manisch eingezäunt, Metall zerschneidet den Blick überall, Militärfahrzeuge fahren mit aufgeblendetem Licht durch den Staub. Der Gazastreifen ist wie ein Minischlachtfeld, Ort eines Stellungskrieges, auf dem die Kämpfer erschöpft ineinander verkrampft liegen: arabische Dörfer und israelische Siedlungen.

21 Siedlungen sind es insgesamt. Der Hauptblock liegt im Süden direkt an der Küste, wie ein Streifen im Streifen. Gush Katif heißt er, 16 kleine Orte – das reiche Land, könnte man auch sagen. Man sieht, wo all das Geld hingeflossen ist, das Israel fast ruiniert hat: in schön geteerte Straßen, in ordentliche Straßenschilder. Und in Befestigungsanlagen, die aussehen, als wollten sie Hochsicherheitstrakte schützen. Vor Kfar Darom zum Beispiel haben sie eine kleine Burg aufgebaut, aus einem Wachturm, Sandsäcken und Schikanen aus bombensicheren Betonblöcken. Im Wachturm steht ein Soldat, der fast quadratisch ist vor lauter Schutzbekleidung. Angespannt schaut er nach Westen, wo die Häuser des nächsten Palästinenserdorfes zu sehen sind.

Aber hinter den Wachtürmen und Bombenfallen, da sehen die Siedlungen allesamt aus wie Meckenheim bei Bonn. Gesichtslos, dafür neu. Gepflegte Einfamilienhausklone mit roten Dächern, Vorgärten mit grünem Rasen ohne Zaun. Alles ist grün hier. Wasser ist teuer, aber die Siedler haben Geld. Von hier aus versorgen sie Israel und die Welt mit koscherem Salat, mit Rosen und Tomaten. An jeder Laterne flattern orangefarbene Flaggen. Orange ist die Farbe des Siedlerwiderstands. Kleine Jungen tragen orangefarbene Bänder um beide Arme gewickelt, es sieht aus, als hätten sie sie bis zum Ellbogen in Farbe getunkt .

Am Nachmittag desselben Tages geht es das erste Mal rund. Die Armee reißt unterhalb der Siedlung Newe Dekalim elf leer stehende Häuser am Strand ein. Es heißt, dass Siedler in der Nacht dort eine neue Siedlung einrichten wollten. Fünf Räumpanzer knicken Wände, rollen über Dächer, wirbeln unter ohrenbetäubendem Lärm breite Staubfahnen über den Strand. Aber plötzlich sind sie da, Dutzende Männer mit schaukelnden Schläfenlocken und Bärten, mit Gebetsfäden, die unter den Hemden hervorschauen, und gehäkelten Kappen auf dem Kopf.

Sie werfen sich unter die Räumpanzer und klammern sich fest, sie klettern darauf und rucken an Kabeln, Soldaten bilden Ketten mit verschränkten Händen, um sie abzuhalten und einzufangen, aber die Siedler rennen hakenschlagend über den Sand. Nase an Nase stehen ein Soldat und ein Siedler da und brüllen sich an: Schande über dich! Nein, Schande über dich! Eine Gruppe Religiöser tanzt klatschend um Soldaten herum, und seltsamerweise sehen sie verzückt aus, als sie skandieren: Juden schlagen Juden, Juden schlagen Juden. Dem Polizeichef gehen die Nerven durch, er schubst eine Siedlerin, die samt Baby auf einen der Panzer geklettert ist, ein Aufbrüllen geht durch die Menge, der Mann verschwindet unter fliegenden Fäusten, die jungen Soldaten kriegen Panik, man merkt das an ihren Augen, die weit aufgerissen sind, und an den Stimmen, die kippen beim Schreien. Einer reißt mit einem Hechtsprung einen rennenden Siedler zu Boden und wischt ihm dann hilflos, fast besorgt, die Brillengläser sauber.

„Es ist nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt“, sagt Gil Messing, der Armeesprecher, düster.

Der Siedlerführer wird später an ihm vorbeigehen und ihm vor die Füße spucken: „Dann kommen wir heute Nacht eben mit Zelten wieder.“

Die Zelte stehen. Tal Yam haben die Siedler ihre neue Wurzel im heiligen Land genannt. Dafür ist der Gazastreifen jetzt gesperrt für jüdische „Besucher“. Wie es ausgerechnet der israelische Staat wagen könne, „judenreine“ Areale zu schaffen, heult die Siedlerorganisation Jescha – und organisiert nächtliche Schleuseraktionen für Unterstützer. Auftrag: Akkordsiedeln. Und jeder Tag gebiert neue absurde Situationen. Bei einer Siedlerdemo in Jerusalem werden auch Kinder festgenommen, die mit brennenden Reifen Kreuzungen blockiert hatten. Und die Eltern lassen sie im Gefängnis, tagelang, um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren. Vor einem Protestzug, zu dem 100000 Siedlersympathisanten kommen sollen, lässt Ariel Scharon Busfahrern die Schlüssel wegnehmen, um die Zahl der Demonstranten zu verringern. Und Israels Gefängnisdirektoren schaffen vorsichtshalber schon mal Platz für 2300 weitere Gefangene.

Rechtsbrecher, Fanatiker, Motoren des Nahostkonflikts – so nennen selbst viele Israelis die Siedler. Unbedingt dort leben zu wollen, wo 99 Prozent der Einwohner Palästinenser sind – was für eine Schnapsidee! Aber es sind auch Leute unter diesen Siedlern, für die der Rausschmiss aus dem eigenen Haus von den Soldaten des eigenen Landes zum Hässlichsten werden könnte, was ihnen das Leben beschert. Sie wollten nur ein ruhiges Leben. Es hilft nicht viel, dass der Staat fast eine Milliarde Euro aufbringt für Entschädigungen, unterstützt von den USA, und neue Städte für sie baut. Es gehört zu den Seltsamkeiten einer Reise nach Gaza, dass man am Ende auch Mitleid empfindet mit Siedlern. Menschen sind nicht einfach verpflanzbar, Erinnerungen für jeden unwiederbringlich. Vertreibung ist subjektiv.

„Es sind nur noch ein paar Wochen bis wir hier rausmüssen, und ich weiß nicht, wo ich schlafen, essen und arbeiten werde“, sagt Rivka Goldschmidt. Sie neigt nicht zum Selbstmitleid. Sie trägt die Haare kurz und rot gefärbt, und sie spricht immer ein bisschen lauter, als es sein müsste. Die Goldschmidts züchten Amaryllis. Pro Jahr verkaufen sie 400000 Knollen in die USA, wo sie dann exakt kurz vor Weihnachten aufblühen: eine riesige rote Blüte auf einem kräftigen grünen Stängel. „Die Holländer kriegen das nicht so hin, das liegt am Wetter“, sagt Rivkas Mann Michael und lächelt; er ist der Sanftmütige in der Familie.

20 Dunam Land besitzen er und Rivka in Ganei Tal, ein großes Haus mit einem amaryllis-roten Renault Megane vor der Tür; den Eukalyptusbaum haben sie vor 28 Jahren zum Einzug gepflanzt. In sechs riesigen Gewächshäusern stehen kniehohe Blätterteppiche. Anfangs war da nur Sand. „Was hab ich hier für Geld reingesteckt“, sagt Michael. Die Luft im Gewächshaus ist warm und riecht nach Erde. In 30 Zentimetern Tiefe haben die Goldschmidts eigenhändig Warmwasserleitungen verlegt, mit denen sie zwischen November und März den Boden erhitzen, denn Amaryllis wollen nicht wachsen unter 14 Grad. In einer Halle sortiert ein Arbeiter die erdigen Knollen nach Größe in schwarze Plastikkisten.

An diesem Tag hat die Ernte begonnen, zwei Monate dauert sie normalerweise – aber in zwei Monaten sind die Goldschmidts nicht mehr hier. Die Amaryllis werden verdorren. Und wofür?, fragt Rivka. „Die Palästinenser trinken den Hass mit der Muttermilch, der Terror wird nie aufhören.“ Das sei es nicht wert, sein Haus aufzugeben. Dass sie genauso militant ist, auf ihre Weise, darüber ist mit ihr nicht zu reden. An der Front ist der Frieden immer am weitesten weg.

Avi Farhan, der alte Yamit-Siedler, der nun auch Elei Sinai wieder verlassen soll, hat vor kurzem mit Ariel Scharon gesprochen. Farhan ist Mitglied von Scharons Likud-Partei, und beim letzten Treffen ist er aufgestanden und hat vor Arik, wie er ihn nennt, eine flammende Rede gehalten. „Arik schuldet uns was“, sagt er. Vor 23Jahren, als er ankam in Jerusalem, nach dem langen Marsch, und hinter sich Tausende, da hatte Scharon ihn in Empfang genommen, der damals Verteidigungsminister war. Avi Farhan erzählt das so: Scharon habe sich mit ihm vor eine große Karte gestellt und ihm verschiedene Orte gezeigt, wo die Sinai-Siedler eine neue Heimat finden könnten. Ganz Gaza war dabei. Farhan schießt vom Stuhl unterm Feigenbaum hoch und hält das Käppi dabei fest: „Es war Scharon, der uns damals dieses Land gegeben hat. Und nun nimmt er es uns wieder weg!“

Avi Farhan sagt, wenn die Soldaten kommen, lädt er sie zum Tee ein. Und wenn er muss, wird er wieder nach Jerusalem marschieren, auch wenn er jetzt älter ist als damals und leichter Blasen kriegt. Er holt einen Stein aus der Tüte, in der auch die Fahne war, und hält ihn mit großer Geste hoch; Farhan hat dramatisches Talent. Der Stein ist ihm damals vor die Füße gefallen auf dem langen Marsch nach Jerusalem. „Siehst du?“, fragt er aufgeregt und dreht den Stein, bis er sein Profil zeigt. Ein Loch wie für ein Auge, eine Höhlung wie unter Wangenknochen, ein Mund, ein Bart. Der Stein ist Moses. „Das alles wird einfach nicht passieren“, sagt Avi Farhan. „Gott ist auf unserer Seite.“

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