Zeitung Heute : DOKUMENTARFILM

B. B. King: The Life of Riley.

von
Foto: Kevin Nixon/Guitarist

Der Blues ist die Musik der Verlierer. Erstaunlicherweise hat sie aber einige Gewinner hervorgebracht. B. B. King besang mit Songs wie „Worry, Worry“ oder „Every Day I Have the Blues“ ein Leben ohne Geld und voller Sorgen und stieg damit zu einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts auf. Wie außer ihm nur noch Muddy Waters und John Lee Hooker hat er den Blues elektrifiziert, modernisiert und populär gemacht. Heute, mit 86 Jahren, ist er noch immer mit seiner Gibson-Gitarre unterwegs, die er liebevoll „Lucille“ nennt. Stars wie Eric Clapton, Bono oder Mick Jagger lobpreisen das Werk des Mannes, der eigentlich Riley heißt. Und King selber erzählt anrührend von seiner Kindheit, dem frühen Tod der Mutter, der Bürgerrechtsbewegung. Was in der arg konventionellen Dokumentation zu kurz kommt: Kings Musik. Sie wird immer bloß angespielt. Brav. Christian Schröder

GB 2012, 123 Min., R: Jon

Brewer

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