Zeitung Heute : DRAMA

Sieben Leben

Sebastian Handke
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Sieben Menschen stehen auf der Liste von Ben Thomas (Will Smith). Eine zweifache Mutter etwa, die von ihrem Freund geprügelt wird. Ein blinder Pianist und eine Herzkranke. Der traurige Ben hat offenbar einen ausgeklügelten Plan. Aber warum kündigt er schon zu Beginn einen Selbstmord an? „Sieben Leben“ ist die zweite Zusammenarbeit von Will Smith und Regisseur Gabriele Muccino. Schon „Das Streben nach Glück“ war eine herbe und zugleich rührende Mischung aus Realismus und Märchen. Dieses Mal ist es ähnlich, wenn auch wesentlich trauriger: ein ungewöhnlicher Film, der Drama, Liebesgeschichte und Mystery miteinander verbindet – und das Publikum spätestens, wenn sich alles auflöst, in zwei Lager spalten wird. Entweder mag man diesen Film überhaupt nicht oder man braucht sehr viele Taschentücher. Ungewöhnlicher Genremix. Sebastian Handke

„Sieben Leben“, USA 2008, 128 Min., R: Gabriele Muccino,

D: Will Smith, Rosario Dawson

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