Zeitung Heute : Drei Mercedes-Premieren: Star ist das neue Sportcoupé der C-Klasse

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Eine dreifache Premiere gibt es an diesem Wochenende bei Mercedes-Benz. Denn neben den neuen C-Klasse-Versionen Sportcoupé und T-Modell geht jetzt auch die modellgepflegte A-Klasse an den Start, der bei der Niederlassung Berlin in allen Centern am 24. und 25. März mit einem großen Aktionsprogramm gefeiert wird. Der Star bei den neuen Modellen ist zweifellos das Sportcoupé der C-Klasse - ein mutig gezeichneter viersitziger Zweitürer mit einer keilförmigen nur 4,34 Meter langen Karosserie mit hochgezogenen Heck und integriertem Spoiler, der ein rundum eigenständiges Auto ist, bei dem nicht ein einziges Blechteil mit der Karosserie der Limousine identisch ist. Dieses Auto soll ganz gezielt noch jüngere Käufer ansprechen, die bislang noch keinen Mercedes fahren. Zehn Millimeter tiefer gelegt als die Limousine wirkt das Sportcoupé mit seiner weit herunter gezogenen Front betont dynamisch. Für einen Mercedes neue Designelemente zeigt das gerundete hohe Heck mit der scharfen Abrisskante und dem unter dem Heckspoiler liegenden schmalem Zusatzfenster aus Kunststoff.

Auch innen hat das Sportcoupé eine eigenständige Linie. Unter der Motorhaube erwarten die Käufer des Sportcoupés ausschließlich in der neuen C-Klasse eingesetzte Vierzylinder-Triebwerke. Basismotorisierung ist der Zweiliter mit 95 kW (125 PS), der den Spurt auf Tempo 100 binnen elf Sekunden und maximal 210 km/h erlaubt. Sehr viel flotter mit 9,3 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und maximal 230 km/h ist der C 200 Kompressor mit 120 kW (163 PS) und stärkster Benziner im Programm ist der 2,3-Liter mit 145 kW (197 PS) im C 230 Kompressor, der binnen 8,0 Sekunden Tempo 100 und maximal 240 km/h erreicht. Mit nur 6,2 l/100 km sparsamstes Sportcoupé ist der C 220 CDI mit seinem direkt einspritzenden 2,2-l-Common-Rail-Diesel mit 105 kW (143 PS), der mit 10,3 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 und maximal 220 km/h noch flotter als das Basismodell ist.

Geschaltet wird normalerweise mit einem Sechsgang-Getriebe. Und neben einer Fünfgang-Automatik gibt es als ganz neue Technik die sogenannte "Sequentronic". Das ist ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe, das sowohl manuell als auch automatisch geschaltet werden kann. Als sportliches Fahrzeug hat das Sportcoupé ein noch agileres Fahrwerk und eine noch direktere Lenkung als die Limousine. Wunschausstattung ist das neuartige Panorama-Schiebedach, das sehr viel mehr Licht und Luft bietet, als ein gewöhnliches Schiebedach.

Einen ganz neuen Auftritt hat trotz nur kleiner Änderungen in der Optik die A-Klasse nach der Modellpflege. Denn ihr horizontal lang gestreckter Lufteinlass in der neuen Frontschürze, die neue Kühlermaske mit vier Querlamellen und die integrierten auswechselbaren Schutzleisten im vorderen Stoßfänger lassen die ein wenig stärker gepfeilte Frontpartie trotz unveränderter Maße für Breite und Höhe optisch breiter und kraftvoller erscheinen. Unterstützt wird dieser Eindruck durch die neuen stark glänzenden Scheinwerfer in Klarglasoptik. Breiter wirkt auch das Heck mit neuen Stoßfängern und Rückleuchten. Und mit vielen neuen Details und besonders hochwertig präsentiert sich der Innenraum mit einer neuen Instrumententafel, neu gestalteten Türverkleidungen und einer neuen Mittelkonsole. Das neu gestaltete Dreispeichen-Lenkrad ist nun höhenverstellbar.

Während die Benzinmotoren unverändert bleiben, haben die beiden Common-Rail-Diesel im A 160 CDI und A 170 CDI mit 55 und 70 kW (75 und 90 PS) um bis zu 25 Prozent mehr Leistung bei nur minimal erhöhten Verbräuchen von 4,8 und 4,9 l/100 km. Das ESP der vierten Generation ist erstmals mit einem hydraulischen Brems-Assistenten kombiniert. Ein wenig warten muss man allerdings noch auf die um 17 Zentimeter gewachsene Langversion der A-Klasse, denn die wird erst zur Jahresmitte erscheinen.

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