Zeitung Heute : Drei Wochen Kleist, geballt

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Vor 200 Jahren ist Heinrich von Kleist gestorben, das ist lange her. Zu Lebzeiten war er als Schriftsteller und Dramatiker nicht sonderlich erfolgreich, aber sein Werk erscheint uns heute noch aktueller denn je. Die Titel seiner Werke „Das Käthchen von Heilbronn“, „Prinz Friedrich von Homburg“, „Die Hermannsschlacht“, „Penthesilea“, „Der zerbrochne Krug“ oder „Die Familie Schroffenstein“  sind uns geläufig, sie gehören zum Kanon der deutschen Literatur. Solch ein Jubiläum fordert zu einem Gedenkjahr heraus mit Ausstellungen, Aufführungen und Lesungen, das die Kulturstiftung des Bundes nach Kräften unterstützt. Die Ausstellungen gab es schon in Frankfurt / Oder und Berlin, den geballten Kleist bringt nun das Maxim Gorki Theater Berlin auf die Bühne und nicht nur dorthin. Das Areal wird für drei Wochen in einen „Kleistpark“ verwandelt, der Werk und Person interdisziplinär behandelt, ein einmaliges Festival, das nirgends besser hätte platziert werden können als an Armin Petras Maxim Gorki Theater, das sich zum Kleisthort entwickelt hat. Rolf Brockschmidt

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