EDITORIAL : Abenteuer Dresden

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„Let’s Dance“ in der Messe Dresden im ehemaligen „Erlwein’- schen Schlachthof“ und ein Violinkonzert mit dem russischen Geiger Mikhail Simonyan im barocken Schloss Wackerbarth inmitten der Weinberge des staatlichen Weingutes – das ist in etwa die Spannweite der aufregenden Spielorte und Programmpunkte der diesjährigen Dresdner Musikfestspiele unter ihrem Intendanten Jan Vogler. Nach den USA steht nun Russland als Gastland im Zentrum der Festspiele, deren Konzerte weitgehend an den bewährten Spielstätten stattfinden, aber auch an neuen – wie etwa der Freilichtbühne „Junge Garde“ aus den 50er Jahren im Großen Garten.

Vogler versteht es, die Stadt mit ihren Attraktionen einzubeziehen und weckt dabei die Neugier beim auswärtigen Publikum. Eine Reise zu den Dresdner Musikfestspielen verspricht nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern schließt auch touristische Attraktionen gleich mit ein. So ist das wiederaufgebaute Residenzschloss Spielort, aber gleichzeitig feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden dort mit der Wiedereröffnung der „Türckischen Cammer“ ihren 450. Geburtstag. Ein Grund mehr, sich von dieser Beilage inspirieren zu lassen, die hoffentlich Anregungen genug gibt, sich auf das Abenteuer Dresden einzulassen. Rolf Brockschmidt

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