EDITORIAL : Die Vorfreude geht weiter

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Schaut man sich zu Beginn des neuen Jahres einmal um in Berlins Kulturszene, stellt man fest, dass die Vorfreude mitnichten an Weihnachten zu Ende ging. Nein, die Stadt lebt im Stadium permanenter freudiger Erwartung, die mit dem Prädikat „designiert“ einhergeht. Dahinter verbergen sich künftige Kulturlenker, die noch nicht von der Last des zu übernehmenden Amtes gebeutelt sind, und so unbeschwert Tuchfühlung mit ihrem Publikum der nächsten Jahre aufnehmen können. Dies ist die Saison der Designierten, nach der Sommerpause wird es dann aber ernst für die neuen Chefs von Deutscher Oper, Komischer Oper, HAU, Deutschem Symphonieorchester und Konzerthausorchester. Dessen designierter Chefdirigent Ivan Fischer schaut am 6./7. Januar im Konzerthaus vorbei, mit einem Herzenskomponisten: Gustav Mahler. Wer mehr über den feinsinnigen Ungarn und Neuberliner erfahren will, sollte seine Interpretation von Mahlers Dritter nicht verpassen. Zum Vormerken: Tugan Sokhiev, kommender DSO- Chef, dirigiert am 19./20./21.1. die Philharmoniker. Das Jahr fängt gut an. Ulrich Amling

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