Zeitung Heute : Ein Unzeitgemäßer

CHRISTINA TILMANN

Malerei der Stille: Otto Nebel in der Kunsthalle an der Budapester Straße "Klee" denkt der Betrachter angesichts des aus Punkten und Linien mosaikartig zusammengesetzten Porträts mit penibler Bildunterschrift."Kandinsky" beim Nachbarbild, rhythmisch geschwungene Spiralen und geometrische Formen.Otto Nebel kannte sie alle: Klee war sein Freund, Kandinskij sein Lehrer, Jawlenskij und Feininger stellten gemeinsam mit ihm aus.Durch seine Frau war er dem Bauhaus verbunden, als Mitglied der von Herwarth Walden begründeten Gruppe "Sturm" gehörte er zu den Berliner Expressionisten der zwanziger Jahre.All diese Einflüsse lassen sich in seinem reichen, über fünftausend Arbeiten umfassenden Werk unschwer ablesen.



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