Zeitung Heute : Eine Bildungskonferenz ausschließlich im Netz

STEFAN BURBULLA

Schon 1973 war der amerikanische Soziologe Daniel Bell der Auffassung, daß es einen Zwang zum Lernen gibt, der durch den Wandel der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft hervorgerufen wird.Wie das "Lernen und die Bildung in der Wissensgesellschaft" gestaltet werden könnte ist Thema einer Konferenz der etwas anderen Art.Das Besondere: Sie findet vom 2.bis zum 13.November virtuell und ausschließlich im Internet statt und wird von der Hessischen Gesellschaft für Demokratie und Ökologie und der Heinrich-Böll-Stiftung-Thüringen veranstaltet.Die zentrale Frage der Konferenz lautet: "Wie muß ein Bildungswesen aussehen, das die Menschen auf die Informationsgesellschaft und ihre Lebensrealitäten vorbereitet?" Diese Frage wird in zwei Schwerpunktforen zur Diskussion gestellt.Die Diskussionsbeiträge werden zeitversetzt online abrufbar sein.

Basis für die Diskussion sind vorab veröffentlichte Texte der Referenten, die zur Vorbereitung seit dem 22.Oktober zum Herunterladen in unterschiedlichen Dateiformaten zur Verfügung stehen.Während der Online-Phase der Konferenz werden Experten-Chats stattfinden.Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.Voraussetzungen sind ein Computer mit Internetzugang und WWW-Browser.Bisher haben sich zahlreiche Fachleute aus Deutschland, den USA, Österreich, der Schweiz sowie Ungarn von Universitäten, dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Verbänden und Organisationen angemeldet.

Informationen und Anmeldungen unter: eMail: info@bildung2001.de oder im Netz unter www.bildung2001.de

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