Zeitung Heute : Eine Welt für sich

Das Möbelsystem „Flexa“ wächst mit den Kindern mit

Rolf Brockschmidt

Ein Kinderzimmer ist ein Universum für sich, ein eigenes Reich, das sich im Laufe der Zeit ständig ändert und anderen Anforderungen gerecht werden muss. Schlafen, spielen, wohlfühlen, arbeiten, toben, ausruhen, all das sollte ein Kinderzimmer ermöglichen und es sollte Geborgenheit bieten. Aber wie ein Kinderzimmer einrichten, was gehört hinein und wie spare ich Kosten? Am Anfang war das Bett – zumindest beim dänischen Kindermöbelspezialisten Flexa. Das dort entwickelte Möbelsystem beruht auf der Grundeinheit Bett. Aus Kindergartenkindern werden Schulkinder, aus Grundschülern werden Gymnasiasten – die Verhältnisse im Zimmer ändern sich ständig. Und vielleicht kommen auch noch Geschwister.

Torwand unter dem Bett

Flexas Grundelement ist ein Vollholzbett mit den Außenmaßen 100 mal 210 Zentimeter, in dessen Rahmen die Latten schon eingepasst sind. Kunststoffhüllen verhindern das Quietschen der Latten, ein gespanntes Band verteilt die Belastung gleichmäßig. Dieses einfache Bett mit Kopf- und Fußende lässt sich seitlich durch eine Absturzsicherung aus zwei Latten ergänzen. Das ist sinnvoll, wenn man dieses Grundelement mit Hilfe von vier Pfosten zu einem halbhohen Bett ergänzt. So ist es möglich, aus dem Bett für Kinder ab etwa vier Jahren einen Spielplatz zu bauen. Es lassen sich eine Rutsche sowie eine senkrechte oder schräge Leiter anbringen. Viel interessanter ist aber das umfangreiche Zubehör für den unteren Bereich, die Spielhöhle. Das kann eine Torwand mit runden Löchern sein, dort lässt sich ein röhrenförmiger Tunnel anbringen oder man spannt ein rundes Zelt über dem Bett und schon wird daraus ein Haus. Dieses Zelt mit weichem Teppich lässt sich natürlich auch separat auf dem Boden aufbauen. Mit einem großen Stoffvorhang verwandelt sich das ganze Bett in ein Haus mit Dachschräge, Gaube und zwei Eingängen. Gerade im Zubehörbereich zeigen die Flexa-Designer große Fantasie. Selbst ein Turm aus Stoff für Schloss oder Ritterburg lässt sich ohne große Mühe anbringen.

Wenn die Kinder zur Schule gehen und Platz für einen Schreibtisch gefunden werden muss, ergänzt man das Bett mit einer Kommode mit Schubladen, die zuvor beim Wickeltisch im Einsatz war, fügt ein Regal und einen Schreibtisch hinzu, der an einer Seite Rollen hat. Die Möbelelemente passen exakt unter das halbhohe Bett, der Schreibtisch lässt sich unter das Bett schieben oder hervorziehen, um Platz zu sparen. Wenn die Kinder größer werden, tauscht man die Pfosten des Bettes aus und gewinnt ein Hochbett, unter dem man bequem am Schreibtisch sitzen kann. Die Schreibtischplatte ist kippbar und ein Aufsatz schafft zusätzlichen Raum. Die Tischbeine stecken in einer Metallmanschette, mit deren Hilfe man den Tisch in der Höhe verstellen kann.

Pfiffig an diesem Bettsystem sind auch die anderen Zubehörteile wie etwa große Kissen, die das Bett tagsüber in ein Sofa verwandeln. Buchablagen lassen sich bequem in die Absturzsicherung einhängen. Praktisch sind auch die Zeitungstaschen, die außen am Bett noch allerhand Stauraum bieten. Sollte im späteren Alter das Hochbett nicht mehr gebraucht werden, kann man es ohne große Mühe auch wieder zum normalen Bett zurückbauen.

Aus dem Grundelement Bett lässt sich bequem ein Doppelhochbett bauen, entweder untereinander, untereinander versetzt oder sogar über Eck. Die Variationsmöglichkeiten sind zahlreich. Im Angebot ist auch ein 140 Zentimeter breites Bett, das sich mit dem schmaleren Hochbett kombinieren lässt. So gewinnt man eine bequeme Lümmel- und Lesewiese, die man mit Kissen recht hübsch auspolstern kann. Das Bett ist so konstruiert, dass es auch frei im Raum stehen kann.

Weiteres im Internet:

www.flexa.dk

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