Zeitung Heute : Einkaufen im Netz: Tipps und Fakten

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Ferraris für 45000 Euro, Computer, Teddybär, Handy, Musik, Schmuck, Chippendale-Stühle, manchmal sogar eine Niere - das Weihnachtsgeschäft hat es gezeigt: Online-Auktionatoren wie Ebay erleben eine Renaissance. Das betrifft auch den Konkurrenten Amazon, der als Online-Shop hauptsächlich mit Festpreisen operiert. Rund ein Prozent der Einkäufe werden mittlerweile über das Internet gemacht. In zehn Jahren soll der Wert bei 15 Prozent liegen.

Ebay ist mit 42 Millionen Nutzern und 126,5 Millionen Artikeln im vergangenen Quartal die größte Online-Handelsgemeinschaft weltweit. Vier Millionen Deutsche bieten regelmäßig mit. Der Profit hat sich im letzten Jahr weltweit auf 90,4 Millionen Dollar verdoppelt. Analysten schätzen, dass Ebay in den nächsten Jahren Wachstumsraten um die 50 Prozent zu erwarten hat.

Das Verkaufs-Prinzip: eine Infrastruktur im Internet, wo angemeldete Teilnehmer (Tipp: vorher sollten die ausführlichen Geschäftsbedingungen ausgedruckt und gelesen werden) für eine gewisse Zeit Produkte zur Versteigerung anbieten und die Waren nach dem Ende der Auktion an den Meistbietenden versteigern. Dabei kassiert das Unternehmen eine Angebotsgebühr bis zu zwei Euro und einen Anteil am Verkaufspreis (zwischen 1,5 und vier Prozent). Ähnlich wie Amazon bietet Ebay neuerdings auch einen Online-Shop mit Festpreisen an.

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