Zeitung Heute : Eltern als Vorbild, aber keiner gibt es zu

MARVIN WIEK[KATRIN SCHMIDT<BR],CHRISTINA GIESELER[KATRIN SCHMIDT<BR]

Eine Umfrage an der Georg-Herwegh-Oberschule ergab, daß die Eltern der 18jährigen kein Vorbild bei der Berufswahl sind, zumindest nicht offiziell.Aus der Umfrage können wir schließen, daß Schüler, deren Eltern Lehrer sind, oft einen ähnlichen Beruf erlernen möchten.Ähnliches trifft auf Schüler zu, deren Eltern Ärzte oder Arzthelfer sind.Diese Schüler lassen sich ihrer Meinung nach nichts vorschreiben, sehen die Eltern aber häufig als Vorbild an.Keiner der befragten Schüler, deren Vater Diplom-Ingenieur ist, hat vor, diesen Beruf zu erlernen.Ihre Berufsziele sind häufig Arzt oder Journalist.Beim Befragen von Kindern läßt sich feststellen, daß Berufe wie Polizist, Feuerwehrmann, Pilot oder Lokführer beliebt sind.Bei Grundschülern sind Tierarzt und Profisportler häufig vorkommende Traumberufe.Mädchen wollen etwas mit Pferden zu tun haben.Viele Jungen wollen Fußballprofi oder Raumfahrer werden.Später sind berühmte Schauspieler oder Musiker Vorbilder.Häufig genannte Berufe sind Journalist, Bank-, Hotelfachfrau.Grundsätzlich wollen viele Kinder und Jugendliche einen Beruf ausüben, bei dem sie berühmt und bekannt sind.Insgesamt sind die Eltern ihren Kindern offensichtlich doch ein Vorbild, auch wenn diese es nur selten zugeben.

Georg-Herwegh-Oberschule

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