Zeitung Heute : Ende mit Schrecken

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Als „Kriemhilds Rache“, der zweite Teil von Fritz Langs Stummfilmepos „Die Nibelungen“ 1924 ins Kino kam, waren die Kritiker begeistert: „Dies ist das erste großkalibrige Geschoss, das die europäischen Batterien in die Superstudios von Hollywood feuern“, schrieb „Le Temps“ in Paris. Dabei kommt der expressionistische Klassiker keineswegs martialisch daher, sondern erzählt in elegischen Bildern die Ballade vom Untergang der Nibelungen. Hans von Schlettow, der den finsteren Hagen spielte, wurden Bleieinlagen in die Stiefel gelegt, damit er sich schleppend bewegte.

21.30 Uhr: Arsenal im Filmhaus, Tierg., Potsdamer Str. 2, Tel. 2695 5100

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