Zeitung Heute : „Es ist leichter, ein Amerikaner zu sein“

Cem Özdemir hat türkische Wurzeln, einen deutschen Pass und lebt zurzeit in Washington: In seiner Situation spiegelt sich die Weltpolitik. Wen er vermisst? Harald Schmidt.

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Der Politiker Cem Özdemir, 37, lebt seit zwei Monaten in Washington, als Stipendiat des German Marshall Fund. Lange Zeit galt er als Hoffnungsträger seiner Partei, den Grünen, er saß von 1994 an im Bundestag. Als im vergangenen Sommer herauskam, dass er einen Kredit beim umstrittenen PRBerater Hunzinger aufgenommen hatte, trat Özdemir zurück.

Interview: Christoph Amend; Foto: Klaus Franke/Dpa Herr Özdemir, wir erreichen Sie in Washington. Ein Deutscher mit türkischen Wurzeln in Amerika: Wer ist dieser Mister Özdemir gerade?

Natürlich bin ich hier deutscher Staatsbürger und werde auch als solcher wahrgenommen. Wie die Stimmung hier den Deutschen gegenüber ist? Nun, die Regeln der Höflichkeit werden nicht überschritten. In den letzten Tagen vor Kriegsbeginn wurde der Ton schon etwas schroffer. Erst heute Morgen kam eine amerikanische Kollegin von einem Besuch aus Deutschland zurück, eine erklärte Gegnerin von Bush und seinem Krieg. Aber sie erzählte mir: „Ich habe genug von Europa. Egal, wo ich war, sobald jemand meinen amerikanischen Akzent hörte, musste ich mich für Bush entschuldigen. Ausgerechnet ich!“

Was haben Sie ihr geantwortet?

Ich kann sie verstehen. Wissen Sie, ich erlebe hier keine kriegsverrückte Nation, wo alle mit wehenden Fahnen darauf warten, dass sie endlich zum Einsatz in den Irak geflogen werden. Und: Den Luxus eines Anti-Amerikanismus sollten wir Europäer uns nicht leisten – ohne die Amerikaner werden wir auf diesem Planeten nichts erreichen.

Wir wollen einen internationalen Rundblick wagen über die Auswirkungen des Krieges. In Deutschland liest man oft von kriegslüsternen US-Medien. Dabei hat sich etwa die „New York Times“, die mächtigste Zeitung, gegen den Krieg ausgesprochen.

Es gibt beides. Das amerikanische CNN…

…ein anderes Programm als CNN international…

…ist teilweise zu einem Truppen-Begleitprogramm geworden. Wenn ich das Funkeln in den Augen mancher Berichterstatter sehe – die journalistische Distanz ist oft nicht mehr gegeben. Der konservative Konkurrent Fox News würde bei uns wahrscheinlich im Verfassungsschutzbericht stehen. Der Sender gehört ja Rupert Murdoch, dem Medienmogul aus Australien…

…mittlerweile amerikanischer Staatsbürger…

…da waren wohl die amerikanischen Einwanderungsbestimmungen etwas zu liberal. Wer nicht gerade ein neo-konservatives Mitglied aus einem GeorgeBush-Freundeskreis ist, geht in die Fox-News-Talkshows nur, wenn er sich eine Tracht Prügel abholen will. In manchen Kreisen der Demokratischen Partei gilt man schon als geadelt, wenn man dorthin geht – und es überlebt hat.

Über welche Sender informieren Sie sich eigentlich?

Über das BBC-Worldwide Programm, das ist das beste, und ich höre oft „National Public Radio“, ein Pendant zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Bemerkenswert finde ich, dass die Bush-kritischste Sendung bei HBO im Bezahlfernsehen läuft, die Talkshow von Bill Maher, der vorher bei ABC rausgeflogen ist, weil einige Konzerne bei ihm keine Werbung schalten wollten. Er war denen zu Bush-kritisch. Anderes muss man wirklich hinterfragen. Ich war in Washington auf der großen Anti-Kriegs-Demonstration, und das erste Bild, was mehrere Sender davon gesendet haben, war ein Plakat, auf dem stand: „Zionismus ist Krieg.“ Obwohl sich die Mehrheit der Demonstranten lautstark von dieser kleinen anti-semitischen Gruppe distanziert hatte, wurde diese Einstellung gezeigt. Gleich im Anschluss gab es Bilder von einer inszenierten pro-Saddam Hussein Demonstration in Bagdad, als ob es eine irgendwie geartete Verbindung dazwischen gäbe.

Werden Sie wegen Ihrer äußeren Erscheinung angesprochen?

Es ist ja nicht so, dass ich mich wie Crocodile Dundee jedem auf der Straße vorstelle. Das ist das Gute an Amerika: Für simplen Rassismus ist es einfach zu bunt. Es ist einfacher, ein Amerikaner zu sein, als ein Deutscher. Wenn ich hier in Washington eine Moschee besuche, höre ich die Leute über Bush schimpfen, über den Irak-Krieg, aber sie argumentieren fast immer als Amerikaner. In Deutschland würden die wenigsten Muslime sagen: „Ich als Deutscher denke…“ Nach dem 11. September gab es in den USA rassistische Übergriffe, zwei Tote, aber die Täter haben immer die „Falschen“ erwischt, indische Sikhs, die wirklich nicht viel mit dem Islam anfangen können. Einmal wurden zwei Israelis von der Polizei festgenommen, weil man sie für Araber gehalten hat.

Gerade in diesen Tagen erscheint einem der Islam fremd. Man merkt, wie wenig man weiß von dieser Religion.

Das Wissen ist nicht weit verbreitet, das gilt übrigens auch für große Teile der Muslime selbst.

Wie bitte?

Die Blütezeit des Islam vom 11. bis zum 13. Jahrhundert hat ja immerhin einen Hafis, den Shakespeare des Iran, hervorgebracht oder einen Rumi, der zwischen Afghanistan und der Türkei gewirkt hat. Beide haben Dinge gesagt, die heute noch gelten – beide sind in der islamischen Welt von heute ihrer eigentlichen Bedeutung beraubt. Es gibt eine lange Tradition der Toleranz im Islam, nur leider ist davon im Mittleren Osten angesichts von viel Selbstmitleid und manchen Verschwörungstheorien viel verloren gegangen. Es herrscht leider das Unwissen, auf beiden Seiten.

Von Toleranz ist im Mittleren Osten nichts zu bemerken.

Andererseits weiß in Europa oder Amerika kaum jemand, dass der irakische Vize-Premierminister Tarik Asis kein Muslim ist, sondern ein Christ. Wer weiß denn, dass nun gerade Saddam Hussein mit dem Islam relativ wenig am Hut hat? Wer weiß, dass in dem Bin-Laden-Video keineswegs besonders positiv auf Saddam Bezug genommen wird? Saddam ist ein Verbrecher, ein Mörder, und wenn er nicht mehr herrscht, ist das sicherlich ein Gewinn für die Menschen im Irak und in der ganzen Region. Aber die Verbindung zwischen ihm und Al Qaida ist konstruiert.

Ihre muslimischen Freunde…

…das ist ein typischer Blick: Viele Christen definieren sich nicht mehr in erster Linie über ihr Christentum, aber Muslime werden gerne darauf reduziert. Vor allem werden alle Muslime über einen Kamm geschert.

Was meinen Sie damit?

Je nach Weltlage ändert sich das Bild. Zur Zeit der Revolution im Iran waren alle auf einmal potenzielle Ayatollahs, jetzt sind auf einmal alle potenzielle Saddam Husseins oder Bin Ladens. Ich habe hier in Washington einige jüdische Freunde, die haben mir etwas über Europa gesagt, was mich sehr nachdenklich stimmt. In Europa gibt es das zynische Argument bei manchen Konservativen aus Politik und Medien gegen den Krieg, die Befürworter einer Demokratisierung des Mittleren Ostens seien naiv, wenn sie glauben, dass nach Saddam Hussein dort eine Demokratie entstehen kann. Dahinter steckt ja bei einigen das Vorurteil: Der Islam ist per se mit Demokratie nicht kompatibel, und wir sind eine von Gott erlesene Gemeinschaft, die das Geschenk des Christentums bekommen hat, später durch das Feuer der Aufklärung gegangen ist und jetzt die Demokratie für sich gepachtet hat.

Die Demokratie ist im Mittleren Osten auch nicht gerade sehr verbreitet, um es mal höflich auszudrücken.

Aber muss das immer so bleiben? Meine jüdischen Freunde haben mich gewarnt: Vorsicht vor diesem Argument. Scheinbar sind diese Leute auf der Seite der Kriegsgegner, aber in Wirklichkeit schüren sie stärker die Angst vor dem Islam.

Nehmen wir zum Beispiel die Frage, ob die Türkei Mitglied der Europäischen Union werden soll.

Es gibt seriöse Argumente, die von den Befürwortern gerade in der Türkei nicht ernst genug genommen werden. Die Frage, ob das die EU nicht überfordern würde, ob Europa eine gemeinsame Grenze mit dem Iran oder dem Irak haben möchte. Der zentrale Punkt ist jedoch der Zweifel, ob die EU 65 Millionen überwiegend Muslime in ihrer Mitte akzeptieren möchte, ob man glaubt, dass aus der Türkei eine Demokratie mit Einhaltung der Menschenrechte werden kann.

Der Islam-Experte Peter Scholl-Latour warnt eindringlich vor dem aggressiven Islam.

Das ist ein bemerkenswerter Unterschied zwischen Deutschland und den USA: Es wird auch hier viel erzählt, wenn der Tag lang ist, aber wenigstens kommen die Experten von allen Seiten. Da sprechen auch jene, deren kultureller Hintergrund ihnen eine bessere Kenntnis verschafft. In Deutschland diskutieren dann Deutsche mit Deutschen und tragen etwa das „wilde Kurdistan“ dem Zuschauer ins Wohnzimmer.

Der Entertainer Harald Schmidt hat gesagt, es gebe einfach zu wenig fernseh-taugliche Irakis in Deutschland.

Schade, dass ich ihn hier nicht empfangen kann – ein echter Verlust. Er hat Recht, und das gilt für den gesamten Mittleren Osten. Es mangelt an Leuten, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Türkei auseinander setzen und selbst türkischer Herkunft sind. Deutschland ist das Land mit den meisten Türken außerhalb der Türkei, aber es existieren keine ernst zu nehmenden deutschen Think Tanks zu diesen Fragen. Wir sollten die Diskussion nicht oben genannten Herren überlassen, die nur deshalb als Islam-Experten gelten, weil sie einige Worte Arabisch können.

Manche islamische Begriffe klingen einfach sehr martialisch, der so genannte „Heilige Krieg“ etwa.

Also, ich bitte Sie. Gott sei Dank haben wir das in Europa im Wesentlichen hinter uns gelassen, als politische Klasse Bibel-Exegese zu betreiben. Mein Eindruck ist allerdings, dass der Justizminister Ashcroft nicht gerade die Trennung von Staat und Religion erfunden hat. Teilen der islamischen Welt steht diese Trennung noch bevor. Ich bin nur Hobby-Theologe, ich habe evangelischen Religionsunterricht besucht…

Sie sind selber gläubig?

Ich finde, Religion ist meine Privatsache. Ich bin sehr stark von der Richtung des Sufismus im Islam geprägt. Der Sufismus eines Rumi und Yunus Emre oder auch das Alevitentum eines Haci Bektas unterscheidet sich vom orthodoxen Islam deutlich: Er legt keinen missionarischen Eifer an den Tag. Osama Bin Laden etwa ist weder Theologe noch von irgendjemandem eingesetzt, für wen auch immer zu sprechen. Der Vorteil des Islam ist eben auch ein Nachteil: Er ist eine dezentrale Religion, deshalb gibt es keinen Klerus, der einem Bin Laden die Legitimation, die er sich selber nimmt, entziehen kann. Im Islam kann leider jeder behaupten, er habe irgendeine prophetische Gabe.

Welche Bücher empfehlen Sie zum Thema Islam?

Ich empfehle „Islam Under Siege“ von Akbar S. Ahmed von der American University in Washington. Ein sehr interessanter Brückenbauer.

Die Religion spielt wieder eine große Rolle: Der Papst spricht sich gegen einen Krieg aus, den die strenggläubigen Christen George W. Bush und Tony Blair führen.

Es steht mir nicht zu, irgendjemandem seine religiösen Überzeugungen in Abrede zu stellen. Ich habe übrigens den Eindruck, dass Tony Blair erheblich bibelfester ist als der US-Präsident, der sich lediglich auf Teile des Alten Testaments bezieht. Ich habe Respekt vor Tony Blair, der bemüht sich zu überzeugen, diskutiert mit Jugendlichen, stellt sich anderen Meinungen.

Einer der Köpfe hinter der Bush-Strategie ist Paul Wolfowitz, der stellvertretende US-Verteidigungsminister.

Er bezieht sich oft auf die Türkei als Modell für den Irak nach Saddam, und ich würde gerne wissen, von welcher Türkei er eigentlich redet. Von einem demokratischen Land mit einer Regierung, die vom Volk gewählt ist und die Macht hat? Oder von einer Türkei, die man bislang als Bündnispartner ganz gerne hatte, weil im Hintergrund die Militärs die Fäden in der Hand halten. Mein Verdacht: Es handelt sich um die zweite Türkei, in der Menschenrechte nicht geachtet wurden, und man verschämt weggeguckt hat, wenn wieder geputscht wurde, und Hunderttausende in Folterkellern verschwanden. Ich habe vor kurzem eine Karikatur in einer amerikanischen Zeitung gesehen, da war Bush zu sehen, der sagte: „We want more democracy in Iraq and less democracy in Turkey.“

Wo sehen Sie die Gefahren des neuen türkisch-kurdischen Konflikts, der sich gerade anbahnt?

Die Amerikaner müssten hochgradig alarmiert sein, dass ihre gesamte Argumentation von der Demokratisierung des Mittleren Osten gerade im Nordirak im Schlamm stecken bleibt. Wer der türkischen Armee erlaubt, in den Nord-Irak einzumarschieren…

…die Amerikaner sind strikt dagegen!

…wenn die türkische Armee dort auf Dauer bleibt, hat das furchtbare Folgen für die türkische Innenpolitik. Es muss im Nordirak nur zu einem Scharmützel zwischen türkischen Soldaten und einer Einheit der PKK, der kurdischen Untergrund-Organisation, kommen, dann können wir die Liberalisierung der Türkei vergessen. Dann dominiert das Militär, die kurdische Frage wird nur noch unter Sicherheitsaspekten beleuchtet.

Ihre Eltern sind in der Türkei aufgewachsen, wie diskutieren Papa und Mama Özdemir derzeit?

Viele in der Türkei fürchten, dass ihr Land am Ende als der große Verlierer des Irak-Kriegs dastehen könnte, gespalten, amputiert, wie es heißt.

Das denken Ihre Eltern?

Nein, nein, weil sie zu oft mit mir darüber diskutiert haben. Sie fragen sich, ob die Türkei wirklich eine Demokratie werden kann, oder ob die 80er und 90er wiederkommen, wo jeden Tag Menschen gestorben sind, Terroranschläge verübt wurden, Dörfer zwangsevakuiert wurden. In den türkischen Medien ist die Kurden-Frage Thema Nummer eins, man schreibt von finsteren Verschwörungen, die die Türkei spalten wollen.

Herr Özdemir, was wird aus der UN?

Man merkt ja leider, dass einige in der US-Administration sicher geradezu darüber freuen, was mit der UN geschehen ist. Richard Perle, Bushs gerade zurückgetretener Sicherheitsberater, feiert in seinen Kommentaren geradezu, dass die UN am Ende sei. Da weiß man, wie groß die Verantwortung der Europäer ist, alles zu vermeiden, was der UN den Todesstoß versetzen könnte.

Noch einmal zurück in den Irak. Wie kann die Öl-Förderung in der Ära nach Saddam geregelt werden?

Das Öl und dessen Erlöse gehört den Menschen im Irak. Wir brauchen keine neuen Ölscheichs à la Saudi-Arabien. Mein Freund Steve Clemons von der „New America Foundation“ hat in einem Artikel für die „New York Times“ das „Alaska Modell“ als Alternative zu allen bestehenden Modellen vorgeschlagen. In Alaska haben die Amerikaner in den 70er Jahren, als dort Ölquellen entdeckt wurden, eine sehr transparente und demokratische Lösung entwickelt. Dort werden die gesamten Einnahmen vom Bundesstaat Alaska verwaltet, ein Teil des Geldes wird in Krankenhäuser, Schulen oder Universitäten investiert. Ein anderer Teil geht direkt an die Bevölkerung, um deren Lebensunterhalt zu finanzieren. Warum nicht davon lernen?

Wenn Sie Zugang zu Bush hätten, was würden…

…zunächst würde ich in Florida so lange zählen lassen, bis Al Gore eine Mehrheit hat.

Versuchen wir es anders. Für Amerikaner ist Freiheit der Kern ihrer Identität. Die Deutschen haben ein eher gespaltenes Verhältnis zu diesem Begriff.

Wir sollten uns auf diese Diskussion mit den Amerikanern einlassen, gerade die Grünen. Auf die Tradition der sozialdemokratischen Stabilitäts-Fixierung wie etwa damals mit der Opposition in Polen oder in Russland sollten die liberalen und grünen Politiker in Deutschland nicht zurückgreifen. Also jene zynische Politik, der ein Diktator lieber ist, der zwar Menschenrechte missachtet, aber das Land ruhig hält und ein verlässlicher Verhandlungspartner ist.

Noch einmal zu Ihnen, Herr Özdemir. Glauben Sie, dass die Brüche in Ihrem Leben, unter anderem Ihr Rücktritt im vergangenen Sommer, etwas mit Ihrer Herkunft zu tun haben?

Darüber will ich nicht spekulieren. Das sollen und können andere besser. Ich habe dieses Kapitel zum gegenwärtigen Zeitpunkt abgeschlossen.

Im Juli werden Sie nach Deutschland zurückkehren, was wird dann aus Ihnen?

Das weiß ich noch nicht, aber ich bleibe ein politischer Mensch. Wenn ich etwas vorhabe, werde ich das sicher nicht zuerst in einer Tageszeitung bekannt geben. Ich habe übrigens noch einen Tipp für alle Deutschen, die demnächst in die USA reisen. Mein größter Erfolg bei den Mitbringseln unter meinen amerikanischen Freunden ist ein Aufkleber, auf dem steht: „Old Europe“. Alle lachen darüber. Ich frage mich, ob Donald Rumsfeld selbst auch darüber lachen könnte.

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