Zeitung Heute : Europäer lassen Athen warten

Luxemburg - Ohne ein neues Sparpaket bekommt das pleitebedrohte Griechenland kein frisches Geld. Dies machten die Euro-Finanzminister am Montag in Luxemburg nach zweitägigen Krisenberatungen deutlich. Das Athener Parlament muss neue Sparmaßnahmen und die Privatisierung von Staatsbesitz bis Monatsende billigen. Der Euro rutschte kurzzeitig ab. Zur Verhinderung künftiger Schuldenkrisen in der Euro-Zone beschlossen die EU-Finanzminister einen ständigen Euro-Rettungsfonds (ESM) mit einer Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erteilte Forderungen der deutschen Banken nach Gegenleistungen für einen Beitrag zur Bewältigung der Krise eine Absage: Erneut leisteten die Steuerzahler Erhebliches für die Stabilität des Finanzsystems. Aber auch die Banken hätten daran ein Interesse; „Extraleistungen“ gebe es nicht. dpa/AFP

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