Zeitung Heute : Expo: Abwicklungsgesellschaft macht weniger Verlust

Die Expo-Abwicklungsgesellschaft wird den angepeilten Verlust der Weltausstellung von 2,4 Milliarden Mark voraussichtlich unterschreiten. Wie der Geschäftsführer der Expo GmbH in Liquidation (Expo i. L.), Jobst Wellensiek sagte, stehen noch 48 Millionen Mark aus, über rund 20 Millionen Mark werde vor Gericht verhandelt. Der Bund und das Land Niedersachsen hatten sich darauf geeinigt, den Verlust der Weltausstellung im Verhältnis zwei Drittel zu einem Drittel zu tragen. Nach Angaben von Wellensiek führt die Expo i. L. derzeit rund 20 Rechtsstreitigkeiten. Bei der Abwicklung von Tausenden von Verträgen sei das eine Zahl, "mit der wir zufrieden sein können", hieß es. Etwas heikel sei die Forderung von acht Millionen Mark, die teilnehmende Expo-Nationen der Gesellschaft schulden. Hier müsse auch die politische Seite beachtet werden.

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