Zeitung Heute : Fahrt ins Blaue

Einstein ist aktueller denn je. Erst jetzt können Wissenschaftler viele seiner Vorhersagen prüfen. Drei Hypothesen im Test

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„Die Hauptsache ist nun, dass man möglichst genaue Experimente zur Prüfung der Fundamente anstellt. Mit dem vielen Grübeln ist einstweilen nicht viel zu holen.“

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Einstein war mit seinen Gedanken der Experimentierkunst weit voraus – um Jahre oder Jahrzehnte. „Für große Teile seiner Theorie haben wir bis heute keine experimentelle Bestätigung“, sagt Hansjörg Dittus, Physiker am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen. „Wir konnten bisher einfach nicht genau genug messen.“ Aber 100 Jahre nach seinem „Wunderjahr“ haben Einsteins Vorhersagen dank fortgeschrittener Technik an Aktualität gewonnen.

Immer mehr Forscher suchen nach Gravitationswellen, die der Allgemeinen Relativitätstheorie zufolge als Kräuselungen der Raumzeit durchs All eilen. Existieren sie wirklich? Laut Einsteins Theorie sollte zudem die Erde den sie umgebenden Raum bei ihrer Umdrehung mitreißen wie zähen Honig – ob sie das tut, könnte sich in diesem Jahr zeigen. Immerhin, eine andere Hypothese Einsteins hat sich kürzlich als zutreffend erwiesen:

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