Zeitung Heute : Fakten zu Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg & Banghard

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Ihre Gruppe gründeten Egon Banghard und Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg vor 30 Jahren. Die zwei Partner hielten jeweils Anteile von 50 Prozent. Seit 1985 ist Egon Banghard alleiniger Gesellschafter.

Die Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg &Banghard KG legt geschlossene Immobilienfonds auf und "vertreibt" sie. Darunter ist das Einsammeln von Kapital bei privaten Anlegern zu verstehen, wobei das Geld dann in Immobilien fließt. Seit ihrer Gründung vertrieb die Gruppe mehr als 1500 Immobilienfonds.

In der unternehmerischen Verantwortung steht heute auch Banghards Tochter Simone, die der Senior als "Rechte Hand im Vertrieb" bezeichnet. Sohn Axel leitet als Geschäftsführender Gesellschafter die Bauträgergesellschaft Phidias. Die Gruppe besteht heute aus sechs Gesellschaften und beschäftigt im Innendienst rund 100 Mitarbeiter. Die Fonds wurden bisher von rund 50 Mitarbeitern im Außendienst sowie Banken vertrieben.

Die bei Anlegern und Banken eingesammelte Investitionssumme in Berlin und den neuen Ländern beträgt mehr als 15 Milliarden Mark. In diesem Jahr plant die Gruppe einen Umsatz von über einer Milliarde Mark: 90 Prozent davon sollen auf Europa-Fonds, zehn auf USA-Fonds entfallen. Die so genannten "weichen Kosten" für den Vertrieb von Fonds beziffert Banghard mit zehn Prozent. Die Plazierung der neuen Fondspalette wird von der in Gründung befindlichen Hoba-AG durchgeführt. Deren Vorstand setzt sich zusammen aus Simone Banghard, Klaus-Dieter Blasche und Egon Banghard.

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