FESTIVAL„Queer Beats“ mit Veronica Falls, Woodpigeon und anderen : Dem Nachwuchs eine Chance

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Seit 1997 Jahre ist die Musikagentur Queerbeat eine feste Größe im Nachtleben Münchens. Nach den Anfängen mit der Partyreihe „Candy Club“ im legendären „Atomic Cafe“ und der Organisation lokaler Pop-Großereignisse wie den Open-Air-Festivals in Puch oder im Münchner Theatron rückten Konzerte und Tourneen ins Zentrum des Betätigungsfeldes. Und da ist im Laufe der Jahre eine illustre Liste zusammengekommen: Tocotronic, Die Goldenen Zitronen, Peaches, TV On The Radio, The White Stripes, Franz Ferdinand und Ja, Panik sind nur einige der prominenteren Namen unter zahllosen Bands und Künstlern, die in den Genuss der liebevollen Betreuung gekommen sind.

In Berlin liegt seit langem ein Schwerpunkt der Queerbeat-Aktivitäten. Umso passender, dass im HAU 2 gleich mal eine Duftmarke für das neue Jahr gesetzt wird. Schon der erste Abend mit dem Songwriter-Sonderling Mark Hamilton alias Woodpigeon, den Shoegaze-Youngstern S.C.U.M. aus London und dem Grazer Riot-Grrrl-Schwesterntrio Sawoff Shotgun sprengt Konventionen. Ein Höhepunkt dürfte am Samstag der Auftritt der Londoner Folkrock-Erneuerer Veronica Falls (Foto) werden, die es im „Rolling Stone“ mit ihrem zauberhaften Debütalbum in die Top 20 der Jahrescharts schafften. Mit den Münchner Bands Candelilla (Dada- Disco-Postpunk) und Tubbe (was auch immer) und dem spanischen Gitarrenschrummler Sizarr bekommt der Nachwuchs seine Chance. Und zu guter Letzt wird sich nach den Konzerten noch Queerbeat-Chef Thomas Lechner im benachbarten WAU hinter die Plattenteller schwingen.Jörg Wunder

HAU 2, Fr 6.1., 22 Uhr (Woodpigeon, Sawoff

Shotgun, S.C.U.M.), 15/10 €, Sa 7.1., 20 Uhr (Veronica Falls, Candelilla, Sizaar, Tubbe), 20/15 €

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