Zeitung Heute : Fiat: Der Stilo folgt Bravo und Brava

Die Geschichte von Fiat Bravo und Brava geht ihrem Ende entgegen. Denn als Nachfolgemodell präsentiert Fiat in der nächsten Woche in Genf den Fiat Stilo. Dieser neue Name ist im Unterschied zu vielen Autonamen kein reiner Kunstname, sondern vermittelt konkrete Vorstellungen von allem, was mit Stil, Stilistik und Design zu tun hat. Zudem lässt er sich in allen Sprachen gut aussprechen und erinnert unmittelbar an Mode und Trends. Im künftigen Fiat-Modellprogramm soll der Stilo neben dem eine Klasse kleineren Punto die tragende Rolle in der Mittelklasse von Fiat spielen und das Turiner Unternehmen wieder zum führenden Anbieter in der kompakten Mittelklasse machen.

Fiat bringt seinen Stilo in zwei Karosserievarianten mit drei und mit fünf Türen. Dabei unterscheiden sich, wie schon beim Punto, die beiden Karosserievarianten in mehr als nur optischen Details. Denn die beiden Karosserievarianten haben unterschiedliche Längen, verschieden hohe Sitzebenen und vor allem auch unterschiedliche Höhen und zeigen zudem ein unterschiedliches Temperament.

So präsentiert sich der Dreitürer als die niedrigere nur 1,46 Meter hohe Variante, die bei einem Radstand von 2,60 Meter eine Gesamtlänge von 4,18 Meter hat. Diese Version des Stilo ist die temperamentvollere und bietet ihren Insassen auch eine vergleichsweise niedrige Sitzebene. Fiat sieht den Dreitürer als ein durch Individualität, hohes Leistungsvermögen und Fahrspaß geprägtes Auto.

Höher als im Dreitürer sitzt man dagegen im Fünftürer, der eine Gesamthöhe von 1,51 Meter hat und mit einer Länge von 4,25 Meter auch sieben Zentimeter länger als der Dreitürer ist. Dieser Fünftürer, in dem Elemente eines Minivans stecken, ist die komfortbetonte und zugleich geräumigere, variablere und auch wirtschaftlichere Variante des Fiat Stilo. Das gilt sowohl für den besonders bequemen Ein- und Ausstieg als auch die große Variablität seines Passagier- und Laderaums und dessen großes Platzangebot. So lassen sich die hinteren Sitze sowohl verschieben als auch einzeln umklasppen.

Und in Verbindung mit der komplett nach vorne umlegbaren Beifahrer-Rücklehne bereitet es auch keine Probleme, im Stilo-Fünftürer besonders langes Ladegut zu befördern. Identisch bei den Abmessungen beider Karosserievarianten ist nur die Fahrzeugbreite, die mit 1,76 Meter recht groß ausfällt.

Bei den Motoren greift Fiat voll in sein umfangreiches Konzern-Motorenregal. So wird es beide Karosserievarianten des Stilo mit vier verschiedenen Benzinmotoren und außerdem mit zwei modernen Common-Rail-Turbodieseln mit Hochdruck-Direkteinspritzung geben. ivd

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