Zeitung Heute : FIFA-PRÄSIDENT BLATTER

PARIS .Eine Woche nach seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten hat der Schweizer Joseph Blatter erneut den auch in Deutschland erhobenen Manipulations-Verdacht verurteilt."Das war ein letztes Aufbäumen einiger Leute aus dem Lager der geschlagenen Partei.Die haben nicht gemerkt, daß das Spiel vorbei ist", sagte der 62 Jahre alte Chef des Fußball-Weltverbandes.

Blatter, der sich bei der Wahl gegen den schwedischen UEFA-Präsidenten Lennart Johansson durchgesetzt hatte, meinte weiter: "Die Reaktionen aus Deutschland und Schweden waren für mich völlig unverständlich.Sollte mich weiterhin jemand in üble Nachrede stellen, hört der Spaß auf.Ich müßte gerichtliche Schritte gegen den Betreffenden einleiten, auch gegen jene, die solche Nachrichten verbreiten." Nach Ansicht Blatters haben sich die Wogen inzwischen aber geglättet."Selbst die Deutschen sind jetzt zur Kooperation bereit", erklärte er.Der FIFA-Chef kündigte ein Treffen mit Egidius Braun, dem DFB-Präsidenten, an.

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