Zeitung Heute : Flottes Cabrio und kräftiger Diesel im Zafira

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So stark wie er war bislang noch kein offener Opel. Denn unter der Motorhaube des Opel Astra Cabrio Turbo, der derzeit auf dem Brüsseler Automobilsalon zusammen mit dem leistungsstarken Zafira 2.2 DTI mit 92 kW (125 PS) und dem eleganten Offroader Frontera Avenue seinen ersten öffentlichen Auftritt hat, arbeitet der 141 kW (192 PS) leistende 2,0-Liter-Ecotec-Motor, der mit einem maximalen Drehmoment von 250 Nm beeindruckt.

Damit setzt sich die viersitzige Hochleistungsversion des offenen Viersitzers an die Spitze der Cabrio-Familie, deren verschiedene Versionen nach dem Start im vergangenen Jahr bislang in rund 15 000 Exemplaren gebaut wurden. Ganze 8,0 Sekunden genügem dem eleganten Cabrio, das bis zu 242 km/h schnell ist, für den Spurt auf Tempo 100. Technisch ist das Astra Cabrio Turbo weitgehend identisch mit dem Astra Coupé Turbo, das ebenfalls bei den Spezialisten der Carozzeria Bertone in Grugliasco nahe Turin gebaut wird.

Serienaustattung des so dynamischen offenen Viersitzers, dessen Ausstattung in Verbindung mit dem leistungsstarken Turbomotor aufgewertet und exklusiv verfeinert wurde, ist die Fahrdynamikregelung ESP. Für das elektrisch betätigte Cabrio-Dach gibt es eine Fernbedienung und ein ebenfalls angebotenes Windschott erlaubt zugfreies Fahren mit offenem Dach selbst bei nicht gerade cabriotauglichen Außentemperaturen.

Für angenehme Temperaturen im Innenraum sorgt dann die ebenfalls zur Serienausstattung gehörende Klimaanlage. Weitere spezielle Ausstattungselemente des auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern rollenden Cabrios sind ein automatischer Geschwindigkeitsregler, das Multi-Info-Display und ein hochwertiges Audio-System mit einer Fernbedienung in dem speziellen Lenkrad mit perforiertem Lederbezug. Bei der Mittelkonsole hat man die Wahl zwischen Alu- oder Bronze-Dekor, wobei sich diese Farbtöne dann bei den Sicherheitsgurten wiederfinden. Und unter vier Farben wählen kann man schließlich auch beim Verdeck des Astra Cabrio Turbo.

Mit dem Zafira 22.2 DTI erhält die so erfolgreiche siebensitzige Minivan-Baureihe aus Rüsselsheim nun ihren stärksten Diesel. Denn der 2,4-Liter-Direkteinspritzer mit seinen vier Ventilen pro Zylinder liefert neben seiner Höchstleistung von 92 kW (125) ein maximales Drehmoment von 280 Nm. Damit ist der Zafira 2.2 DTI ausgeprägt flott, erreicht Tempo 100 binnen 11,5 Sekunden und maximal 187 km/h. Trotz dieser beeindruckenden Fahrleistungen liegt der Durchschnittsverbrauch mit nur 6,9 l/100 km in bescheidenem Rahmen.

Für den betont eleganten Einsatz in der Stadt empfiehlt sich der neue Opel Frontera Avenue. Das zunächst nur als Fünftürer erhältliche neue Modell verzichtet nämlich auf das etwas martialische Ersatzrad am Heck. Das bringt neben der eleganteren Optik auch Vorteile beim Rangieren und Einparken und erleichtert außerdem den Zugang zum Gepäckraum des Frontera Avenue. Für den Fall einer Reifenpanne hat der einen Reparatursatz einschließlich Reifendichtmittel und Kompressor an Bord. Unterstrichen wird der elegante Auftritt durch Seitenschutzleisten und Stoßfänger in Wagenfarbe und spezielle hochwertige Sitzbezüge.

Zu Serienausstattung des auf 16-Zoll-Leichtmetallrädern rollenden Offroaders mit seinem bis Tempo 100 während der Fahrt zuschaltbaren Allradantrieb gehören wie bei allen Frontera-Versionen unter anderem Full-Size-Airbags für Fahrer und Beifahrer, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Bei der Motorisierung hat man die Wahl unter allen Frontera-Triebwerken - dem 2.2 16V, dem 2.2 DTI 16V und dem 3.2 V6. Interessenten für den Frontera Avenue müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden. Denn zu den deutschen Opel-Händlern kommt die neue Modellvariante erst im Herbst.

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