Zeitung Heute : Für sich und das Vaterland

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Donald Rumsfeld.

Sie arbeiten seit 36 Jahren zusammen, 1969 fing der achteinhalb Jahr jüngere Cheney als Rumsfelds Assistent im Wirtschaftsrat des Weißen Hauses an, heute ist die Hierarchie umgekehrt. 1997 gründeten sie den konservativen ThinkTank „Project for the New American Century“, der „Amerikas globale Führungsrolle“ stärken soll. Cheney und Rumsfeld waren die treibenden Kräfte beim Irakkrieg.

CHENEYS CHENEY

Lewis Libby.

Der über „Leakgate“ gestürzte Ex-Stabschef des Vizepräsidenten gilt als dessen „Alter Ego“. Er dient ihm so loyal, wie Cheney das für sich im Verhältnis zu Bush beansprucht. Libby sieht sich als Mann, der sich selbstlos für sein Land opfert, mehrfach hat der Jurist einträgliche Posten aufgegeben, um dem Staat zu dienen. Sein historisches Vorbild ist Winston Churchill. Wie dieser Großbritannien rettete, will er die USA retten.

DIE SCHULFREUNDIN

Lynne Cheney. Anders als First Lady Laura Bush mischt sich die Frau des Vizepräsidenten kräftig in die Politik ein. Mit 14 haben sie sich gefunden, sie ist sechs Monate jünger als er. Die Republikanerin ist Autorin mehrerer Bücher, war Co-Moderatorin der CNN-Sendung „Crossfire“ und sitzt in den Aufsichtsgremien von mehreren Hochschulen. Den Posten beim Rüstungskonzern Lockheed gab sie auf, als ihr Mann ins Weiße Haus einzog. Sie hat eine Forschungsstelle am konservativen American Enterprise Institute und ist auch Direktorin der Reader’s Digest Association in den USA.

cvm

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