Zeitung Heute : Gebildete Männer stehen auf Online

Hauptmotiv sind Informationen ddpADN.Datennetze sind hierzulande zwar noch kein Massenmedium, aber das Medium einer "qualifizierten Minderheit".Die Arbeitsgruppe ARD-Multimedia konstatierte in der Zeitschrift "Media Perspektiven", daß die Nutzerzahlen in den nächsten Jahren wachsen werde.Im Auftrag der ARD befragten sie über 1000 Onlineanwender zu deren Nutzungsverhalten.Als Onlinefreaks kristallisieren sich vor allem berufstätige Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren mit überdurchschnittlichem Ausbildungsniveau heraus.Frauen stehen dem neuen Medium noch immer zurückhaltend gegenüber: Auf drei Männer kommt nur eine Frau.Eine weitere wichtige Gruppe sind Studenten.Fast 60 Prozent der Nutzer rufen Onlineangebote ausschließlich am Arbeitsplatz ab.27 Prozent surfen nur zu Hause im Netz und weitere 14 Prozent verfügen sowohl privat als auch am Arbeitsplatz über einen Anschluß.Anreiz ist sowohl Neugier als auch technisches Interesse.Bei allen Onlinenutzern steht die Suche nach kostenfreien Informationen (83 Prozent) im Vordergrund.78 Prozent versenden und empfangen gelegentlich elektronische Post oder Überspielen Dateien (67 Prozent).Nach Ansicht der Autoren sind Onlinenutzer mehrheitlich keine Computerfreaks.Die Ausgaben für PC-Hardware liegen bei Privatpersonen im Schnitt bei 4621 Mark.Zehn Prozent investierten gar 8000 Mark und mehr.Die Bereitschaft, für Onlineangebote zusätzlich zu zahlen, ist allerdings gering.

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