Zeitung Heute : Geschenkideen aus dem Web

Valentinstag: Gedichte und mehr

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Am 14. Februar ist Valentinstag. Der Tag der Verliebten geht auch am Internet nicht spurlos vorüber. Im Netz finden Kurzentschlossene noch originelle Geschenkideen, in Foren werden Liebesgedichte diskutiert. Einige Seiten beleuchten auch die Bräuche und den Ursprung des Valentinstags.

Martin Ferlesch aus Ehingen/Donau (BadenWürttemberg) betrachtet den Valentinstag als Gelegenheit, Menschen, die man mag, kleine Geschenke zu machen. Seit 1996 betreibt er mit Freunden eine Webseite zum Valentinstag unter www.sankt-valentin.de. Der heilige Valentin führt durch die unterhaltsamen, mit Cartoons gespickten Seiten.

Zum Namenspatron des heutigen Feiertags wurde Sankt Valentin wohl auch, weil sein Todestag, der 14. Februar, mit dem römischen Fest „Lupercalia“ zusammenfiel. „Dabei durften die ledigen jungen Männer ein Los ziehen, auf dem der Name einer ledigen jungen Frau stand“, erklärt Ferlesch. „Danach zogen die Paare zusammen um die Häuser, und bei manchen hat es gefunkt.“

„Der Valentinstag ist kein kirchlicher Feiertag“, erklärt Manfred Becker-Huberti, Pressesprecher des Erzbistums Köln und verantwortlich für die Erläuterungen zum Valentinstag unter der Adresse www.religioeses- brauchtum.de. Erstens habe es möglicherweise mehrere Sankt Valentins gegeben und zweitens sei die Verbindung zwischen dem oder den Heiligen und dem heutigen Valentinstag sehr dünn. Wie die Kirche sich gegen die Vereinnahmung des Heiligen durch den Konsum wehrt, so lehnt auch Heike Boden aus Karlsruhe es ab, große Präsente oder Blumensträuße kaufen zu müssen. Die Erzieherin findet selbst gebastelte Kleinigkeiten zum Valentinstag am schönsten. Ihre Ideen für Geschenke, Grußkarten und Tischdekorationen gibt sie auf www.heike-boden.de mit Fotos und Anleitungen weiter.

„Goldene Regeln“ für das Verfassen von Liebesbriefen stehen unter www.liebesbriefe.de. Für rund 33 Euro können Verliebte dort auch einen Liebesbrief schreiben lassen. Natürlich sind auch Blumen über das Netz zu beziehen: Unter www.deutsche-blumenlaeden.de sind rund 22 000 Geschäfte aufgelistet. dpa

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