Zeitung Heute : Gesucht: Schlüssel zum Erfolg

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Wim Wenders. Eichinger produzierte 1974 mit seiner neu gegründeten Firma SolarisFilm Wenders` Hommage an Goethes Wilhelm-Meister-Romane: „Falsche Bewegung“. Eine falsche Bewegung war das nicht, wie überhaupt weniges, was Eichinger in seinem Leben unternommen hat. Der Film holte sechs Deutsche Filmpreise.

SEIN ALTER EGO

Heiner Lauterbach. In Helmut Dietls Filmweltsatire „Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997) spielt Lauterbach den notorisch klammen, egomanischen Filmproduzenten Oskar Reiter. In dem Schlüssel-Film rund um die Schickimicki-Welt des Müncher Restaurants „Romagna Antica“ wird Reiter allgemein als Eichinger-Figur verstanden. Verleih? Natürlich Constantin.

SEINE TRAUMFRAU

Maria Callas. Eichingers Lieblings-Sängerin seit Jahrzehnten. In „Der große Bagarozy“ (1999) nach einem Roman von Helmut Krausser, Eichingers erstem Kinofilm als Autor, Regisseur und Produzent, verhext ein Mann, der sich für den Teufel hält, seine Psychiaterin. Dass er, wie Eichinger, die Callas obsessiv verehrt, hat dem Film nicht geholfen. Eichingers einziger wirklicher Flop.

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