Zeitung Heute : Gläserner Bär für den Liebling der Kinder

Ein eifersüchtiger Zauberball spielt die Hauptrolle im Eröffnungsfilm des 22.Kinderfilmfestes.Es ist die Welturaufführung von "Der Ball" für Kinder ab sieben, einer belgisch-niederländisch-deutschen Koproduktion von Dany Deprez.Die verträumte Sophia verbringt viel Zeit in einem heruntergekommenen Park.Der Bürgermeister aber will den Ort zubetonieren.Da trifft das Mädchen einen Zigeuner, der ihr für drei Tage einen Zauberball leiht.Es gibt nur eine einzige Bedingung: Sophia darf den Ball nicht eifersüchtig machen.Durch die Zauberkräfte gewinnt sie die Aufmerksamkeit der anderen Kinder für sich.Gemeinsam mit ihren neuen Freunden versucht Sophia, den Park zu retten.

Urania, 11.Februar, 15 Uhr.Filmtheater Friedrichshain, 12.Februar, 15 Uhr.Adria, 14.Februar, 15 Uhr; 19.Februar, 10 Uhr.

Von den 15 Spiel- und 14 Kurzfilmen, die dieses Jahr um den Gläsernen Bären konkurrieren, kommen vier aus Skandinavien.Die norwegische Autorin Torun Lian hat mit "Nur Wolken können die Sterne bewegen" (ab zehn) ihre preisgekrönte Novelle verfilmt.Marias kleiner Bruder ist an Krebs gestorben.Durch das Leid der Eltern fühlt sich Maria immer mehr vernachlässigt.Sie fährt zu ihren Großeltern.Dem Dorfjungen Jakob gelingt es mit seiner guten Laune und Lebensfreude, sie aufzumuntern.Nach ihrer Heimkehr erfährt Madelief, daß ihre depressive Mutter sich zur Tante zurückgezogen hat.Das Mädchen macht sich auf den Weg, sie zur Familie zurückzuholen.

Urania, 14.Februar, 16.15 Uhr; 17.Februar, 10 Uhr.Adria, 15.Februar, 15 Uhr.Filmtheater Friedrichshain, 16.Februar, 15 Uhr.

Anne Marie Norhølms Film "Ole Alexander Filibom-Bom-Bom" (ab fünf) basiert auf einem berühmten norwegischen Kinderbuch von Anne Vestly.Ole Alexander ist fünf und immer bereit, etwas zu entdecken.Zusammen mit seinen Freunden Mons und Ida heckt er viele Streiche aus.Als sich ein Schwesterchen ankündigt, ist Oles Freude anfangs groß, doch als sich alles nur noch um sie dreht, faßt er einen Entschluß.

Urania, 13.Februar, 11 Uhr; 16.Februar, 14 Uhr.Adria, 14.Februar, 10 Uhr.Filmtheater Friedrichshain, 18.Februar, 10 Uhr.

Aus Finnland kommt "Der Junge und der Luchs" (ab neun) von Raimo O.Niemi.Tomys Vater ist Tierforscher und versucht im Nationalpark in Lappland, einen jungen Luchs wieder an die Wildnis zu gewöhnen.Als das Projekt zu scheitern droht, setzt Tomy das Tier auf eigene Faust frei.Doch noch benötigt die kleine Katze Tomys Hilfe in der Wildnis.

Urania, 12.Februar, 16.15 Uhr.Adria, 13.Februar, 16 Uhr; 17.Februar, 15 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 19.Februar, 15 Uhr.

Deutschland ist mit Cornelia Grünbergs "Zwei in einem Boot" (ab neun) vertreten, in dem eine Paddeltour über die Mecklenburgische Seenplatte zum Abenteuer wird.Eigentlich haben die Brüder Fabian und Hans keine Lust, ein Mädchen, Nadja, mit auf die Paddeltour nehmen, wo Opa Knut ihnen doch ein verborgenes Adlernest zeigen wollte.Als der Opa auf der geheimen Route einen Schwächeanfall erleidet, schweißt die Sorge um ihn die drei zusammen.

Urania, 17.Februar, 14 Uhr.Adria, 18.Februar, 10 Uhr; 19.Februar, 15 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 20.Februar, 14 Uhr.

In "Madelief und das Zeichen auf dem Tisch" (ab neun) aus den Niederlanden von Ineke Houtman verbringt Madelief nach dem Tod der Oma die Ferien beim Großvater.Im Garten entdeckt sie eine überwucherte Gartenlaube - das geheimnisvolle Reich der Großmutter, wo sie exotische Holzmasken, alte Bücher, ein Tonbandgerät und ein rätselhaftes Zeichen auf dem Tisch findet.

Filmtheater am Friedrichshain, 13.Februar, 16 Uhr; 15.Februar, 15 Uhr.Urania, 14.Februar, 14 Uhr und 20.Februar, 11 Uhr.

Der brasilianische Regisseur A.S.Cecilio Neto wirft in "Das Treffen der Dämonen" (ab neun) einen Blick auf die Kindheit in einer dörflichen Idylle der sechziger Jahre.Joaquim und seine Freunde kommen auf die Idee, einen Geheimbund zu gründen, um sich mit Hilfe von Zauberkräften und Teufelsbeschwörungen endlich einmal alle Wünsche erfüllen zu können.Die Geisterbeschwörung scheint zu klappen, doch dann geht etwas schief, und nicht einmal Joaquims geliebter Großvater kann dieses Mal helfen.

Urania, 15.und 20.Februar, 14 Uhr; 18.Februar, 10 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 19.Februar, 10 Uhr.

Der amerikanische Beitrag "The Tic Code" (ab zehn) ist vom Jazz geprägt.Gary Winick erzählt die Geschichte des begabten Miles, der nach der Schule viel Zeit im Jazzclub verbringt.Der Junge leidet am Tourette Syndrom, einer Nervenkrankheit, die unkontrollierte Zuckungen, Tics, verursacht.Verständis findet er bei dem bekannten Saxophonspieler Tyrone (gespielt von Gregory Hines, bekannt aus "White Nights"), der an der gleichen Krankheit leidet.Miles freundet sich mit ihm an und darf Tyrone sogar am Klavier begleiten.

Urania, 16.und 20.Februar, 16.15 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 17.Februar, 10 Uhr und 18.Februar, 15 Uhr.

Valerij Prijomichov ist zugleich Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller des russischen Beitrags "Wer, wenn nicht wir" (ab elf).Sme und Toljasik sind dicke Freunde und wollen unbedingt Millionschiki, Millionäre, werden.Der Einbruch in ein Kaufhaus schlägt fehl, Toljasik muß für ein Jahr in eine Strafkolonie.Schlimm ist es für die beiden Jungen, voneinander getrennt zu sein.

Urania, 17.Februar, 16.15 Uhr; 19.Februar, 14 Uhr; 21.Februar, 11 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 20.Februar, 16 Uhr.

Kamal Tabrizi aus dem Iran erzählt in "Mutterliebe" (ab zehn) die Geschichte der Vollwaise Mehdi.Als eine neue Sozialarbeiterin dem Jungen viel Verständnis und Vetrauen entgegenbringt, hat Mehdi nur einen Wunsch: diese Frau soll seine Mutter werden.Die kleine Tochter der Sozialarbeiterin wird seine Verbündete, denn sie möchte gerne einen großen Bruder haben.

Urania, 12.Februar, 10 Uhr; 18.Februar, 16.15 Uhr.Filmtheater am Friedrichshain, 13.Februar, 14 Uhr.Adria, 16.Februar, 15 Uhr.

Kurzfilme

"Marvellous Milly" ist ein Animationsfilm über zwei Kinder und eine Drachen-alarmmaschine."Chrysantheme" ist der Name einer kleinen Maus, über den sich die anderen Kinder in der Schule lustig machen.Den abenteuerlichen Ausflug einer gelangweilten Katze zeigt "Die Apartment-Katze", einen Frosch auf Nahrungssuche im Unwetter "Die Fliegensuppe".In "Der Bär" besucht ein Eisbär aus dem Zoo die kleine Tilly.

Urania, 16.Februar, 10 Uhr; 18.Februar, 14 Uhr, und 21.Februar, 13.30 Uhr.Adria, 17.Februar, 10 Uhr.

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